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Freitag 20.10.17 19:30 Uhr|Autor: Leverkusener Anzeiger / Frank Graf281
Roman Weistroffer (links) will mit dem SV Schlebusch dem Landesliga-Spitzenreiter aus Deutz auf den Fersen bleiben.Fotos: Herhaus

Ein Team in Lauerstellung

Die Fußballer des SV Schlebusch wollen mit einem Sieg gegen Wiehl in der Top-Gruppe bleiben
 Beim Fußball-Landesligisten SV Schlebusch fällt das Zwischenfazit nach acht Spielen durchaus positiv aus. Mit gerade einmal drei Zählern Rückstand auf den Spitzenreiter Deutz 05 belegt das Team um Trainer Stefan Müller Rang fünf und befindet sich sozusagen in Lauerstellung.

Und diese Position will der SVS nun festigen, wenn es am Sonntag im Bühl ab 15.15 Uhr gegen den Tabellenachten FV Wiehl geht. „Ich bin guter Dinge, denn meine Jungs sind gut drauf, und wir haben einen Lauf, den wir fortsetzen wollen”, erklärt Müller, der aber ein enges Spiel erwartet: „Ich sehe beide Teams in etwa auf Augenhöhe, es wird sicherlich auch einiges von der Tagesform abhängen.”

Insbesondere freut sich Müller auf ein Wiedersehen mit Wiehls Coach Ingo Kippels: „Mit ihm verstehe ich mich sehr gut. Er leistet dort sehr gut Arbeit. Beide Vereine haben auch die gleiche Philosophie, bauen insbesondere auf Spieler aus der eigenen Jugend.” Einen weiteren Vorteil für seine Mannschaft sieht Müller im Vorfeld: „Wir haben Heimvorteil, und den wollen wir nutzen.”

Die personelle Situation beim SV Schlebusch hat sich seit dem starken Auftritt in Oberpleis am vergangenen Sonntag (4:0) nicht verändert. Neben den Dauerverletzten werden also auch Dominik Dohmen, Loritz Kennedy und Maik Maier weiterhin nicht zur Verfügung stehen.

Beim Lokalrivalen FC Leverkusen hat sich die Stimmung nach dem überzeugenden Sieg über den Tabellenführer SSV Homburg-Nümbrecht deutlich verbessert. „Das war wirklich ganz, ganz wichtig. Unser Ziel ist es, die unteren Tabellenränge schnellstmöglich zu verlassen, und das war der erste Schritt in die richtige Richtung”, erklärt Spielertrainer Erkan Öztürk, der gelb-gesperrt „in zivil” agieren musste: „Klar ist aber, dass wir nun nachlegen müssen, um uns etwas Luft zu schaffen.”

Der FCL wird am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellennachbarn Germania Windeck antreten, der Zehnte empfängt also den Neunten. „Wir dürfen Mannschaften wie Windeck nicht unterschätzen, Fußball spielen können alle in dieser ausgeglichenen Liga. Aber gerade gegen unmittelbare Konkurrenten zu punkten, ist sehr wichtig”, so Öztürk, der mit gemischten Gefühlen ein Zwischenfazit zieht: „Wir sind landesligatauglich, das haben wir bewiesen. Aber wir müssen noch konstanter werden, und wenn wir die nötige Konzentration finden, können wir jede Mannschaft schlagen.”

FCL wünscht sich Konstanz

Die Konstanz wird sich nun ergeben, meint Öztürk: „Etliche Spieler waren zu Saisonbeginn noch im Urlaub. Zudem hatten wir etliche verletzungsbedingte Ausfälle. Das spielt natürlich immer eine Rolle, wenn du dich finden willst.”

Zudem sei einigen die Umstellung von der Bezirks- auf die Landesliga schwergefallen: „In der Bezirksliga konnten wir auch mal mit 70, 80 Prozent gewinnen. Das funktioniert jetzt halt nicht mehr.”

 
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