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Freitag 21.04.17 08:29 Uhr|Autor: Ewald Scheitterer - Tölzer Kurier59
Die E-Junioren des SV Sachsenkam (hinten, v. li.): Co-Trainer Stefan Adler, Franziska Götz, Charlotte Zimmermann, Julia Konnerth, Hansi Huß, Jakob Zimmermann, Maxi Berger, Trainer Josef Berger, (vorne) Philipp Klein, Katharina Eberl, Bruno Lucca, Benedikt Grünwalder, Quirin Schlager und Alexandra Gast sowie Keeper Johannes Schmenn (liegend). FOTOS (4): EWALD SCHEITTERER

Mit Frauenpower: Sachsenkam will ins Finale

Merkur CUP
Über 430 E-Junioren-Mannschaften aus dem gesamten oberbayerischen Raum nehmen an diesem Samstag oder in den kommenden Wochen die Turnierserie zum Merkur CUP 2017 auf. Am Samstagnachmittag, 22. April, kämpfen auch ab 13.30 Uhr sechs Teams in zwei Vorrunden-Gruppen des Tölzer Kuriers auf dem Sportplatz in Sachsenkam um den Einzug ins Kreisfinale.

In der Gruppe C bekommt es Gastgeber SV Sachsenkam mit dem TSV Benediktbeuern und dem SV Wackersberg-Arzbach zu tun. Dabei setzen die Hausherren voll auf Frauenpower, denn nicht weniger als fünf Mädchen stehen im SVS-Aufgebot. Freilich wollen sie zumindest die nächste Runde erreichen, auch wenn Coach Sepp Berger weiß: „Das ist bei diesen starken Gegnern sicherlich kein einfaches Unterfangen.“ Auch wenn er an der Motivation seiner Truppe keinen Zweifel hat, so gibt Berger zu bedenken: „In so einem kleinen Dorfverein wie bei uns, ist es schwer, genügend gute Fußballer eines Jahrgangs zusammen zu bringen.“ In der Punkterunde waren die Sachsenkamer auf dem vorletzten Platz gelandet. Lediglich Letzter waren im Ligen-Spielbetrieb die Mini-Kicker von Coach Sepp Kaltenhauser vom SV Wackersberg-Arzbach geworden. Freilich betont er: „Bei mir steht nicht unbedingt das Gewinnen im Vordergrund. Vielmehr versuche ich den Kleinen in erster Linie beizubringen, dass das gute Zusammenspiel zum Ein-mal-eins im Fußball gehört.“ Genau dieses steht auch bei Coach Markus Stempfl vom TSV Benediktbeuern im Vordergrund. Er betont: „Unser oberstes Ziel ist aber schon das Kreisfinale.“ Dazu soll vor allem Lion Willert mithelfen. Das Ausnahmetalent, das im normalen Punktspielbetrieb bereits bei den Beurer D-Junioren mitkicken darf. Bereits beim Merkur CUP im Vorjahr war der kleine Mann dabei den Scouts der großen Münchner Vereine ins Auge gestochen. Da TSV-Trainer Stempfl aber keinen seiner beiden Samstagsgegner kennt, will er sich, „einfach überraschen lassen“.

In der Gruppe D haben der Lenggrieser SC und der SC Rot-Weiß Bad Tölz den SV Bad Heilbrunn als Opfer auserkoren. In der Vorrunde scheidet aus den jeweiligen Dreiergruppen nur eine Mannschaft aus. Allerdings gibt LSC-Coach Christian Hohenreiter zu: „So stark wie unsere Teams in den Vorjahren war, ist die diesjährige LSC-Mannschaft nicht.“ So will er „von Turnier zu Turnier schauen, was geht“. Dennoch ist Hohenreiter überzeugt: „Die Vorrunde wollen wir auf jeden Fall überstehen.“ Nämliches haben sich natürlich auch die kleinen rot-weißen Tölzer vorgenommen. „Wir waren 2016 schon im Kreisfinale und da wollen wir heuer natürlich auch wieder hin“, erklärt Coach Hans Hohenreiter im Brustton der Überzeugung. Vor allem da er weitestgehend die gleichen Akteure aufbieten kann, die zwischenzeitlich ein wenig größer geworden sind und vor allem auch mehr Erfahrung als Mannschaft gesammelt haben. Ob es darüber hinaus diesmal sogar für mehr reicht, lässt der RW-Trainer offen. Wenig optimistisch ist indessen selbst HSV-Coach Andi Klora: „Wir werden auf jeden Fall unser Bestes geben und natürlich versuchen, dem einen oder anderen Favoriten, ein Bein zu stellen.“ In der Punkterunde jedenfalls ist das nicht oft gelungen. Da kamen die kleinen Heilbrunner Kicker lediglich auf Tabellenplatz sechs.

 
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