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Mittwoch 21.06.17 10:00 Uhr|Autor: KSTA-KR/Tom Steinicke661
In der kommenden Saison soll der Ball auf dem neuen Sportplatz in Billig endlich rollen. Die Umkleidekabinen sind fast fertig. Fotos: Steinicke

Quantensprung für Verein und Dorf

Der neue Sportplatz in Billig ist bald fertig – Enorme Eigenleistungen der Mitglieder
Manchmal dauert es eben etwas länger, bis ambitionierte Bauprojekte abgeschlossen  sind.  Verzögerungen  gab es auch beim neuen Sportplatz in Billig – eigentlich  sollte auf dem Rasenplatz an der Umgehungsstraße L 178   bereits in der  vor kurzem abgelaufenen Saison gekickt werden. Am Rasenplatz ist das Vorhaben auch nicht gescheitert – immerhin trainieren die Fußballer des SV Rot-Weiß Billig schon  auf dem neuen Geläuf.

Da allerdings das neue Mehrzweckgebäude und die Zaunanlage rund um den  Sportplatz noch nicht fertig sind, konnte noch kein Pflichtspiel ausgetragen werden. „Unser Zeitplan war sehr optimistisch. Die zu erbringenden Eigenleistungen haben die Fertigstellung deutlich verzögert“, erklärt  SV-Vorstandsmitglied Frank Bernhardt.

Da der Verein, der mit je einer Mannschaft in der Kreisliga B (Staffel 1) und der Kreisliga C (Staffel 2) spielt, mit dem Platz in Kreuzweingarten einen alternativen Austragungsort hat, bestand kein Grund zur  Eile. „Wir wollen bis zur ersten Pokalrunde,  Mitte Juli, fertig sein“, sagt Bernhardt. Damit auf dem Rasenplatz, der im Unterbau aus 80 Prozent Lava und 20 Prozent Mutterboden besteht, gespielt werden kann, muss vor allem noch die Zaunanlage vollendet  werden.

„Wir haben sogar vier Meter hohe Zaunelemente aufgestellt. Die sind in der Vorgabe des Landesbetriebs Straßen NRW gar nicht vorgesehen“, sagt Bernhardt. Um den neuen Sportplatz am Ortsrand zu realisieren, hatte der Verein das Kleinspielfeld  an der alten Schule, das die Stadt dem SV überließ, in Bauland umgewandelt und verkauft. Der Klub nahm außerdem einen Kredit auf, um das Vorhaben  mit einem Gesamtvolumen in Höhe von etwa 450 000 Euro zu stemmen.

 Nicht zuletzt  investierten die Rot-Weißen  zahlreiche ehrenamtliche Arbeitsstunden. In den vergangenen zwei Jahren trafen sich jeden Samstag  Vereinsmitglieder, um am und im Mehrzweckgebäude zu arbeiten. Es galt zum Beispiel, Versorgungsleitungen zu verlegen,  Fundamente für die Zaunanlage zu gießen und    Rigipsplatten zu verbauen. „Wir haben immer noch etwas Arbeit vor uns, aber das Gröbste ist geschafft“, sagt Bernhardt.

Sein Vorstandskollege Achim Brück bezeichnet die neue Anlage an der Traubenstraße als „Quantensprung für den Verein und das Dorf“. Nichts tun und sich auszuruhen seien nie eine Option gewesen, so Brück.

 In dem Gebäude am Sportplatz sind  nicht nur die Umkleidekabinen untergebracht, sondern auch ein  großer Mehrzweckraum, der auf lange Sicht das Dorfgemeinschaftshaus ersetzen soll. Außerdem sollen die Nachwuchstanzgruppen von High Energy am Sportplatz trainieren. Dafür wird im großen Saal extra  ein federnder Holzboden verlegt. Auch ein „Vorstandsraum samt Theke“ ist vorgesehen. Er kann später auch für Feiern gemietet werden.

Ein Teil des Finanzierungskonzepts sind  Rasenpatenschaften. Beim Tag der offenen Tür konnten Interessenten erstmals symbolisch Rasenflächen zum Preis von 20 Euro für zehn Quadratmeter kaufen. „Der Start war sehr zufriedenstellend“, freute sich Bernhardt. Die Billiger sind künftig für die Pflege des Platzes und des Areals verantwortlich. Bernhardt:„Wir erhalten von der Stadt einen Zuschuss.“ Ein Rasenmäher-Roboter, der die Arbeit automatisch ausführt, ist der Traum der Billiger. Die nötigen 15 000 Euro seien aber aktuell nicht vorhanden.

 
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