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Dienstag 14.11.17 09:00 Uhr|Autor: Benjamin Resetz (BZ)227
Spielt auch der Gegner Fußball, kommt das Rheintal entgegen, sagt Coach Uwe Weißenberger. | Foto: FuPa

Uwe Weißenberger: "Wir haben uns selbst hinterfragt"

Nachgefragt bei Uwe Weißenberger, Trainer des SV Rheintal
Zwei Siege konnte der SV Rheintal zuletzt in Folge feiern und bleibt damit hartnäckigster Verfolger des Spitzenduos FC RW Weilheim und VfB Waldshut. SVR-Trainer Uwe Weißenberger will sich weiter vorne behaupten und sieht nach zuletzt schwankenden Leistungen einen Aufwärtstrend.

BZ: Herr Weißenberger, 3:1-Sieg beim FC Grießen unter nicht ganz alltäglichen Wetterbedingungen. Wie haben Sie das Spiel erlebt?
Weißenberger: Die Platzverhältnisse waren für den Dauerregen überraschend gut. In der ersten Hälfte haben wir allerdings gegen den Wind gespielt, da waren lange Bälle unmöglich und sogar das Laufen fiel hin und wieder schwer. Wir haben das aber souverän gemacht und in der zweiten Halbzeit, die wegen Hagels erst später angepfiffen werden konnte, dominant gespielt. Wir hätten die Partie eigentlich früher entscheiden und ein paar Tore mehr machen müssen. So kamen wir am Schluss nochmal ins Schwimmen.

BZ: Alban Hashani hat eine Ecke direkt verwandelt. Geben Sie ihm die Order für solche Kunststücke?
Weißenberger: Nein, solche Dinge macht er einfach. Der kann auch mal einen Freistoß aus 50 Metern in den Winkel schießen. Er hat ein Auge für solche Situationen, wenn zum Beispiel der Torhüter ungünstig steht. Da profitiert er von seiner Erfahrung.

BZ: Es lief in den letzten Wochen durchwachsen beim SVR. Ist der Knoten nach den beiden jüngsten Erfolgen geplatzt?
Weißenberger: Davon gehe ich aus. Nach den beiden vorangegangenen Niederlagen haben wir uns einmal selbst hinterfragt und ein paar Dinge umgestellt, taktisch wie personell. Wir legen jetzt mehr Wert auf das spielerische Element. Die Mannschaft nimmt das super an und der Erfolg gibt uns Recht.

BZ: Nun kommt es zum Duell mit dem Tabellenzweiten VfB Waldshut. Wie gehen Sie das Topspiel an?
Weißenberger: Sehr positiv. Gegen Weilheim haben wir gezeigt, dass wir auch gegen Topmannschaften mithalten können. Wir tun uns oft leichter, wenn der Gegner auch Fußball spielt. Wenn wir es schaffen, die ersten 30 Minuten ohne Gegentor zu bleiben, dann ist alles drin.
 
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