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Montag 17.07.17 09:54 Uhr|Autor: Tobias Huber - Münchner Merkur158
Andreas Petermeier (r.) erlebte den Schlusspfiff gegen Vötting nicht auf dem Platz. F: Rutt

Steinweg trotz Niederlagen gelassen: "Im grünen Bereich"

Petermeier fliegt nach Schiri-Schelte
Bereits am Freitag verlor der SVP überraschend mit 0:1 beim Kreisligisten SV Vötting-Weihenstephan. „60 Minuten haben wir sehr gut kombiniert, aber das Toreschießen vergessen. Danach haben wir völlig den Faden verloren“, sagte Coach Andreas Steinweg. 

Eine Stunde lang dominierte der Bezirksligist den klassentieferen Gegner, doch Benedikt Hort und Metin Pepe machten nichts aus ihren Chancen. „Oft ist in aussichtsreichen Situationen der letzte Pass nicht gekommen“, meinte Steinweg monierend.

In der letzten halben Stunde wurden die Hausherren immer mutiger, weil sie der SVP zu Kontern einlud. Das Tor des Tages fiel jedoch nach einem Standard. In der 76. Minute durfte Christian Pflüger einen Eckball unbedrängt einköpfen. Kurz vor dem Ende sah auch noch Planeggs Andreas Petermeier Gelb-Rot, er hatte den Schiedsrichter gerüffelt.

Wenig besser lief es am Sonntag beim SV Sulzemoos. 2:4 hieß es am Ende aus SVP-Sicht. Obwohl Steinweg mit dem Auftritt seiner Mannen nicht zufrieden war, konnte er über die weitere Niederlage hinwegsehen: „Es war eine harte Woche mit Training und drei Spielen. Alles im grünen Bereich.“ Dennoch versuchte der Coach, das schlechte Spiel zu analysieren. Fehlende Frische, Unerfahrenheit der vielen eingesetzten letztjährigen A-Junioren und auch die Spielstärke und Eingespieltheit des Gegners hätten eine Rolle gespielt, meinte Steinweg. „Sulzemoos war schon sehr stark. Wir haben keinen Fuß auf den Boden bekommen.“

So geriet sein Team aufgrund individueller Fehler und Schläfrigkeiten bereits im ersten Durchgang mit 0:3 in Rückstand. Nach der Pause präsentierte sich der SVP etwas stabiler. Nach einem langen Ball traf Pepe zum 1:3 (51.). Das 4:1 der Heimelf beantwortete Michael Lelleck nach einer schönen Kombination über außen abgeklärt mit dem 4:2 (70.) und setzte damit den Schlusspunkt.

 
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