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Donnerstag 12.10.17 18:30 Uhr|Autor: Werner Schaupert716
Mit Jens Lautenbacher steht ab sofort ein SVN-Eigengewächs an der Außenlinie des Kreisligaschlusslichts.

Tilo Seebach macht den Weg frei für neue Impulse

Trainer des SV Neusorg zieht von sich aus einen Schlussstrich +++ Verantwortliche zufrieden mit seiner Arbeit trotz prekärer sportlicher Situation +++ Jens Lautenbacher ein Nachfolger aus den eigenen Reihen
Tilo Seebach ist nicht mehr Trainer des SV Neusorg. Der erst zu Saisonbeginn verpflichtete 46jährige Oberfranke hat auf eigenen Wunsch die Tätigkeit beim in starker Abstiegsgefahr schwebenden Kreisligisten beendet. Ab sofort steht Jens Lautenbacher, ein Neusorger Eigengewächs, auf der Kommandobrücke und wird versuchen, das "Schiff" SVN aus der rauhen See der Abstiegszone in ruhigere Gewässer, sprich das Tabellenmittelfeld, zu führen.

Dabei war man, trotz des fehlenden sportlichen Erfolgs, mit der Arbeit des in Goldkronach bei Bayreuth wohnenden Trainers zufrieden, wie stellvertretender Fußballabteilungsleiter Christian König betont: "Tilo hat bei uns anfangs eine Art Aufbruchstimmung erzeugt nach einer nervenaufreibenden letzten Saison. Die Vorbereitung verlief sehr gut, er hat es bestens verstanden die Neuzugänge zu integrieren und auch die Testspielergebnisse haben uns alle Hoffnung auf eine gute Saison gemacht." Doch es sollte schließlich anders kommen. "Der Saisonstart mit einem 3:3 zuhause gegen den SV Plößberg verlief ordentlich, gegen eine solch starke Mannschaft musste man mit einem Punkt leben können. Doch danach begann eine Misserfolgsserie von fünf Spieltagen ohne einen einzigen Zähler, erst am siebten Spieltag gelang uns in Irchenrieth der erste SIeg", blickt König zurück. Dazu kam, dass der SV schlimm vom Verletzungspech getroffen wurde. "Die Mannschaft verlor zunehmend an Selbstbewußtsein, der Negativtrend setzte sich immer mehr fort, was sich natürlich auch auf die Stimmung innerhalb der Truppe auswirkte." Gerade einmal 7 Punkte hat der SVN bisher ergattern können und trägt aktuell die "Rote Laterne" der Liga.

Nach dem 1:2 beim TSV Erbendorf am vergangenen Sonntag fasste der zuvor die A-Jugend des FSV Bayreuth trainierende Coach den Entschluß, die Verantwortlichen darum zu bitten, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. "Tilo hat zum Wohle der Mannschaft einen Schlußstrich gezogen und will damit den Weg frei machen, um neue Reizpunkte zu setzen", schildert König den Grund  für den doch sehr überraschenden Rückzug Seebachs. Nun war von den SVN-Machern ein schnelles Handeln gefordert, ein Nachfolger musste her. "Zunächst ist es ohnehin schwierig mitten in der Saison einen passenden Trainer auf die Schnelle zu finden. Und dann waren wir uns einig, dass uns in unserer Situation nur ein Mann helfen kann, der die Mannschaft und das Umfeld kennt. Und den haben wir nun mit Jens Lautenbacher gefunden. Er hat quasi "Stallgeruch", hat alle Jugendmannschaften des SVN durchlaufen und ist in der Truppe bekannt.  Das heisst, es braucht keine Eingewöhnungs- oder Kennenlernphase", sagt König und ist überzeugt, dass Lautenbacher der "Richtige" ist.

Der 32jährige Lautenbacher, der unter anderem bei der SpVgg Bayreuth und dem ASV Hollfeld in der Landesliga gespielt hat, wechselte vor der Saison 2010/11 zu seinem Heimatverein zurück. Dort hat er in allen Herrenmannschaften von der A-Klasse bis hinauf zur Bezirksliga das SVN-Trikot getragen, ehe er vor drei Jahren, auch berufsbedingt, seine "Treter" eigentlich an den berühmten Nagel hängen wollte. Dennoch hat er immer wieder ausgeholfen, wenn es bei "seinem" Sportverein personelle Engpässe gegeben hat. Nun ist er nun also der neue Hoffnungsträger beim derzeitigen Schlußlicht der Kreisliga und hofft wie alle Verantwortlichen und Fans an der Steinwaldstrasse, dass die Mannschaft schon am Samstag gegen den FC Weiden-Ost eine positive Reaktion zeigt.

 
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