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Sonntag 04.06.17 11:17 Uhr|Autor: Stephan Tönnies287
Der SV Molbergen (gestreifte Trikots) muss sich auch am Montag im Aufstiegsspiel gegen SFN Vechta voll reinhängen. Olaf Klee

Waldeck-Buben klopfen an Bezirksligatür

Die Kreisliga-Fußballer des SV Molbergen klopfen an die Tür zur Bezirksliga.

Ob sie mehr als nur einen Fuß in die Tür bekommen, haben die Waldeck-Buben selbst in der Hand. Denn am Pfingstmontag, 15 Uhr, bestreiten sie in Emstekerfeld das Relegationsspiel um den Aufstieg gegen SFN Vechta. Die Vorfreude der Waldeck-Buben auf den Showdown im Cloppenburger Stadtteil ist riesengroß.

Molbergens Spielertrainer Jürgen Stjopkin vergleicht den Charakter der Partie mit dem eines Pokalendspiels. Das Motto der Partie beschreibt der erfahrene Abwehrspieler in drei Worten: "Hopp, oder top." Seine Spieler werden brennen, wie die Sonne in der Wüste. "Die Jungs haben Bock. Schließlich bietet sich einem nicht alle Tage die Chance, den Aufstieg zu packen", sagt Stjopkin.

Ob der SV Molbergen in Bestbesetzung auflaufen werde, entscheide sich noch. Es gebe zwei angeschlagene Wackelkandidaten, aber Stjopkin geht felsenfest davon aus, dass beide am Montag zum Aufgebot gehören werden. Bedenken, dass sein Team nach einer kräftezehrenden Spielzeit nicht mehr genügend Treibstoff im Tank hat, hat er nicht: "Wir sind topfit. Dies haben wir am letzten Spieltag gegen den BV Essen II gezeigt." Derweil geht auch Vechtas Trainer Paul Jaschke von einem heißen Tanz aus. "Das wird eine ganz spannende Kiste. Ein Fifty-Fifty-Spiel", meint der ehemalige Zweitliga-Profi des VfL Osnabrück. Die Molberger beobachtete Jaschke unlängst bei deren Auftritt gegen den BV Essen II. "Das ist eine gute Mannschaft mit einem überragenden Mittelfeld", so Jaschke. Dabei spiele Matthias Abornik eine tragende Rolle. Auch Johannes Bruns sei ein ganz starker Akteur.

Die Gäste aus Vechta treten nicht mit dem kompletten Kader an. So muss Jaschke auf Dimitri Stepanski, Dawut Mujcic und Ademir Sefic verzichten. Wie beim SVM ist auch bei den SFN-Akteuren die Motivation hoch. "Alle sind heiß wie Frittenfett", hat Jaschke in den Trainingseinheiten festgestellt.

Das letzte Aufeinandertreffen zwischen dem SV Molbergen und Vechta gab es in der Winterpause. Der SVM verlor ein Testspiel gegen die Jaschke-Elf 1:3. Die letzten Pflichtspielduelle liegen über zehn Jahre zurück. In der Saison 2005/2006 waren beide Teams in der Bezirksklasse, Staffel 4, beheimatet. Beide Partien gewannen die Molberger (4:0 und 3:1).

Doch das sind olle Kamellen, die auf die Partie am Montag keinen Einfluss haben. Auch wenn die beiden Fanlager gerne von alten Zeiten träumen. Ist auch nicht verwunderlich, denn beide Clubs dürfen auf eine spannende und erfolgreiche Historie zurückblicken. Dementsprechend lechzen die Fans der Vereine geradezu nach einer Rückkehr in höherklassige Ligen. Dies macht das Spiel umso attraktiver.

 
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