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Montag 19.06.17 12:00 Uhr|Autor: RP / Kurt Theuerzeit662
F: Theo Titz

Ringels soll in Lürrip seine erfolgreiche Arbeit fortführen

Einige Tage nach dem Saisonende wurde der neue Trainer der Mannschaft vorgestellt.
Er ist wieder da. Wohl keiner hatte damit gerechnet, ihn auf dem Platz zu sehen, seine Kommandos zu hören, noch einmal die Lürriper zu übernehmen, die er in die Landesliga geführt hatte und dort ein Jahr erfolgreich betreut hatte. Einer war sich allerdings ganz sicher gewesen, dass er Norbert Ringels (61) noch einmal bewegen kann, als Trainer tätig zu werden - Lürrips Präsident Andreas Zimmermann.

"Wenn ich Norbert Ringels anrufe und frage, springt er vom Sofa auf und kommt", sagt der ehemalige Borussen-Profi, der nach seiner aktiven Zeit als Trainer im Amateurbereich sehr erfolgreich gearbeitet hatte. Giesenkirchen und Korschenbroich hatte er aus der Kreisliga B im Durchmarsch in die Bezirksliga gebracht. Danach hatte er die Lürriper übernommen und stieg mit ihnen 2010 in die Landesliga auf.

Schon als Profi stand er nicht immer in der ersten Reihe, war aber stets ein zuverlässiger Akteur, ein zweibeiniger VW, auf den sich die Trainer verlassen konnten. In Geistenbeck lernte Ringels das Fußballspielen, wechselte dann zur Borussia, wo er nach vier Jahren in der Jugend zehn Spielzeiten in der Bundesliga verbrachte. Bei der Deutschen Meisterschaft 1976 gehörte er dem Kader an, beim Gewinn des Uefa-Pokals stand er auf dem Platz.

"Von den Spielern, die in Lürrip beim Aufstieg dabei waren, werde ich auch in der kommenden Saison einige wiedertreffen. Die sind mit ihrer Erfahrung wichtig, weil wir weiter den Umbruch, die Verjüngung des Kaders, fortsetzen wollen", skizziert Ringels seine künftige Aufgabe. Zu Markus Kleff und Michael Harrison wird dann wieder Thorsten Lippold stoßen, der einige Jahre beim 1. FC Mönchengladbach und zuletzt für den SV Straelen spielte. Dieses erfahrene Trio kann den Jungspunden Stabilität geben, wenn es vom Verletzungspech verschont bleibt.

Die gute Erinnerung an die früheren erfolgreichen Zeiten in Lürrip scheint ihm seine Zusage leicht gemacht zu haben. "Ich war damals total leer, was Fußball betraf und habe nicht gedacht, dass das noch einmal anders werden könnte. Doch dann bin ich im letzten Jahr wieder häufiger bei Spielen gewesen, und es hat mir Spaß gemacht. Zudem hängt mein Herz an Lürrip", sagt er.

Einige Tage nach dem Saisonende wurde er der Mannschaft vorgestellt, der er seine Ideen für die kommende Saison vortrug. Zimmermann war von Ringels Ansprache begeistert. "Er hat deutlich gemacht, dass die Mannschaft auf besondere Annehmlichkeiten verzichten, stattdessen aber intensiv arbeiten muss, um bei den Spielen auch das gewünschte Ziel zu erreichen", sagt er. Und dieses Ziel dürfte in der kommenden Saison bestimmt wieder deutlich höher angesiedelt sein als der 14. Platz in der vorigen Saison.

 
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