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Sonntag 24.09.17 18:32 Uhr|Autor: Kim Patrick von Harling
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Den zweiten Sieg im dritten Spiel haben die Meppenerinnen am Sonntag eingefahren. Foto: Doris Leißing

Mühlenbrock hält den Sieg fest

SV Meppen gewinnt mit 1:0 gegen Bundesliga-Absteiger Gladbach
Die Erleichterung war groß, der Jubel ausgelassen: Die Zweitliga-Fußballerinnen des SV Meppen haben am Sonntag ein wichtiges 1:0 (1:0) zu Hause gegen den Bundesliga-Absteiger Borussia Mönchengladbach eingefahren.

„Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft, es liegt ein großer Druck auf sie“, betonte ein mehr als zufriedener Roger Müller. Der SVM-Coach spielte mit seiner Aussage auf das überaus anspruchsvolle Auftaktprogramm an. „Ich bin froh, dass wir jetzt schon sechs Punkte haben.“

Sieg ohne Dalaf

Tatsächlich hatten die Emsländerinnen mit Arminia Bielefeld (1:0) und Turbine Potsdam (1:5) bereits Gegner mit großen Ambitionen vor sich. Gladbach als Bundesliga-Absteiger reihte sich am Sonntag nahtlos ein. Es waren wichtige drei Punkte – für die Tabelle und die Moral. Nach der deutlichen Niederlage in Potsdam zeigten die Meppenerinnen eindrucksvoll, was sie im Stande sind zu leisten. Bemerkenswert: Die Leistungsträgerin Jalila Dalaf fehlte verletzungsbedingt. Ihre Teamkolleginnen vertraten sie würdig. Dabei hätte der Sieg vor rund 527 Zuschauern – der Eintritt war kostenlos – auch noch höher ausfallen können. Wenn etwas an diesem Nachmittag negativ ins Gewicht fiel, war es die Chancenverwertung.

Mühlenbrock glänzt

Shiho Shimoyamada (26.) und Elisa Senß (32.) ließen beste Möglichkeiten ungenutzt. Die Erlösung dann in der 33. Minute: Shimoyamada tankte sich durch und traf aus spitzem Winkel ins Tor – 1:0. „Es gab auch Phasen, in denen Gladbach dran war“, sagte Müller. In diesen Situationen glänzte ein ums andere Mal die gerade erst 17-jährige Torhüterin Emma Mühlenbrock. Sie parierte unter anderem gegen Jula Dallmann (54.) mit einem beeindruckenden Reflex. „Emma ist schon eine riesen Spielerin, auch in der Strafraumbeherrschung“, lobte Müller seine junge Torhüterin.

Fahrlässige Chancenverwertung

Nele Schomaker (48.), Senß (55., 59.) und Thea Fullenkamp (72.) verpassten die vorzeitige Entscheidung. Zehn Minuten vor dem Abpfiff tauchte Gladbachs Mona Lohmann völlig freistehend vor Mühlenbrock auf – vorbei. Umso ohrenbetäubender war der Jubel, als Schiedsrichterin Vanessa Arlt abpfiff und Meppens zweiter Saisonsieg feststand.

Nächster Ligagegner: Cloppenburg

Mit nun sechs Punkten steht Meppen auf dem fünften Rang. Dieser würde für die eingleisige 2. Bundesliga reichen – das erklärte Ziel des Vereins. Bis dahin ist es jedoch noch ein weiter Weg. Nach dem Pokalspiel beim FSV Babelsberg am 8. Oktober wartet in der Liga der nächste Kracher. Am 15. Oktober gastieren die Emsländerinnen beim BV Cloppenburg.

 
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