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Donnerstag 20.04.17 19:00 Uhr|Autor: Lutz Schinköth320
F: Schwarz

„In Philippsweiler die Räume eng machen“

Das Fupa-Kurzinterview: Heute: Johoann Dunkel (SG Lambertsberg)

Ihre Mannschaft hat am Samstag beim 4:4 in Watzerath beim Tabellenschlusslicht nur einen Punkt mitgenommen. Was war das für eine Partie?

Dunkel: Das war ein total verrücktes, aber auch ein sehr schlechtes Spiel. Wir haben es leider nicht fertig gekriegt, eine doppelte Überzahl auszunutzen. Es gab vier Elfmeter, von denen drei so nicht berechtigt waren, weil die Foulspiele teilweise zwei Meter vor den Strafräumen begangen wurden. Watzerath hat kämpferisch absolut gut dagegengehalten, war sehr engagiert und läuferisch stark. Die haben sich ganz anders als noch im Hinspiel präsentiert. Wir mussten immer Rückständen hinterherlaufen, sind zu ungestüm angerannt, hatten aber den Willen dagegenzuhalten. So muss das 4:4 in der Nachspielzeit als glücklich bewertet werden. Die drei Platzverweise sprechen Bände nach einem emotionalen Spiel, das auf keinen Fall unfair war.

Mit 21 Punkten und Platz elf ist ihre Mannschaft bislang deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Zufriedenheit sieht anders aus, oder?

Dunkel: Ja, so ist es. Nach der Winterpause haben wir gegen direkte Konkurrenten zu wenig Punkte geholt. Nur zwei Punkte gegen Abstiegskandidaten wie Roth-Kalenborn und Watzerath sind einfach zu wenig, wir haben sogar gegen Gerolstein verloren. Wenn man sich unser Restprogramm ansieht, macht es die Sache nicht leichter. Von den letzten fünf Spielen bestreiten wir drei gegen die drei Spitzenteams. Gründe dafür gibt es einige: Wir agierten teilweise zu ängstlich, für einige Spieler war der Sprung von der C-Klasse in die A-Liga einfach zu groß und unser Torjäger Mario Hager fehlt uns seit dem fünften Spieltag verletzt. Er ist aktuell noch immer bester Torschütze, das sagt schon alles. Wir haben seit Oktober kein Spiel mehr gewonnen und leisten uns einfach zu viele dumme, individuelle Fehler. Es fehlen Erfahrung und Cleverness.

Jetzt steht das Heimspiel gegen ihre Ex-SG Dasburg vor der Tür. Was geben Sie der Mannschaft mit auf den Weg?

Dunkel: In Philippsweiler auf dem kleinen Platz können wir die Räume enger machen, ohne  dass wir uns läuferisch verausgaben müssen. Wir dürfen Dasburg nicht ins Spiel kommen lassen und müssen die eigenen Fehler abstellen. Das betrifft die Situationen im Eins-gegen-Eins, im Spiel ohne Ball und das Stellungsspiel insgesamt. Wir haben nichts zu verlieren und wollen natürlich für eine Überraschung sorgen.

 

 
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