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Montag 07.09.15 15:58 Uhr|Autor: Thomas Seidl
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Beim SV Hohenau läuft es derzeit wie am Schnürchen F: Geisler

Hohenau verblüfft die Konkurrenz

Aufsteiger kommt nach schlechtem Start immer besser in Tritt und ärgert auch die Favoriten
Der SV Hohenau ist in der Bezirksliga Ost die Mannschaft der Stunde. Seit vier Partien ist der kampfstarke Neuling mittlerweile ungeschlagen und stand beim Top-Favoriten TSV Seebach sogar vor dem vierten Dreier in Folge. Die Waidler wandelten bei der Prebeck-Truppe einen 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung um, ehe die Blau-Weißen in der Nachspielzeit den 3:3-Ausgleichstreffer hinnehmen mussten.

"Das wurmt mich, denn der späte Gegentreffer war absolut vermeidbar", grantelt Hohenaus Erfolgstrainer Klaus Eder, der aber nicht sauer auf seine Burschen ist: "Wie wir uns nach dem 0:2-Rückstand gegen die erfahrene und spielstarke Seebacher Truppe ins Spiel zurückgekämpft haben, war bemerkenswert. Die Mannschaft strotzt derzeit vor Selbstvertrauen." Der Start in die neue Liga verlief für den Meister der Kreisliga Bayerwald alles andere als gut. Beim TV Freyung wurden Manzenberger, Fürst & Co. regelrecht vorgeführt und mussten die Heimreise mit einer 0:4-Klatsche im Gepäck antreten. Auch im darauffolgenden Heimspiel gegen den Nachbarn TSV Grafenau lief es kaum besser und es setzte eine 0:3-Pleite. Nach dem 1:1-Unentschieden beim Mitaufsteiger FC Fürstenzell, zog die junge SV-Truppe gegen den 1. FC Passau mit 0:2 den Kürzeren. "Ich habe immer gesagt, dass wir ein Erfolgserlebnis brauchen, mal in Führung gehen müssen", berichtet Coach Eder. Am fünften Spieltag sollte bei den Mannen um Torjäger Jakob Moosbauer der Knoten platzen - im Kellerduell beim SV Prackenbach behielt Hohenau klar mit 4:1 die Oberhand.

Eder: »Die Jungs wissen jetzt, dass wir in der Bezirksliga bestehen können .«

"Dieser Sieg war für uns ein Art Befreiungsschlag. Seither ist die Körpersprache schon im Training eine ganz andere", verrät der ehemalige Klassekeeper, der mit seinem Team zuletzt sogar den hoch eingeschätzten FC Salzweg mit 3:1 in Schach hielt. Trotz des aktuellen Höhenflugs bleibt der 46-jährige Übungsleiter bescheiden: "Es werden auch wieder Rückschläge kommen. Aber die Jungs wissen jetzt, dass wir in der Bezirksliga bestehen können. Das ist enorm wichtig und gibt uns Auftrieb für die kommenden Aufgaben." Sorgen bereitet Eder die dünne Spielerdecke: "Es darf fast nichts passieren. Vier, fünf Spieler sind unersetzbar." Am kommenden Sonntag kreuzt die DJK Neßlbach beim tüchtigen Neuling auf. "Das ist ein Gegner, den wir daheim schlagen möchten", gibt Trainer Eder die Richtung für das Match auf heimischen Rasen vor.
 
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