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Montag 15.05.17 15:30 Uhr|Autor: SHZ / sun84
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F: Leschek

SV Henstedt-Ulzburg bestimmt gegen Turbine Potsdam das Spiel

Henstedt-Ulzburgs Frauen stoßen Tor zum Klassenerhalt weit auf

Es kam in dieser Saison nicht allzu häufig vor, doch nach dem vorletzten Saisonspiel zeigte sich SVHU-Coach Tobias Homp ein gutes Stück emotional. Kein Wunder nach dem 3:1 (1:0)-Sieg in Potsdam; ein Erfolg, der das Tor zum Klassenerhalt weit aufstößt. „Ich bin heute unheimlich stolz auf die gesamte Mannschaft. Wir haben die wahrscheinlich beste erste Halbzeit des ganzen Jahres gespielt. Jetzt haben wir es wirklich in der eigenen Hand.“



Zu der jetzt günstigen Ausgangslage für den SV Henstedt-Ulzburg trug auch die 0:7-Niederlage des Herforder SV gegen den Erstliga-Rückkehrer Werder Bremen bei. Punktgleich gehen Herford und Ulzburg in den letzten Spieltag.

Das Homp-Team verfügt dabei allerdings über zwei gravierende Vorteile. Da ist zunächst das um 18 Treffer bessere Torverhältnis; außerdem heißt die letzte Ulzburger Hürde Bramfelder SV. Auch dieses Spiel ist noch nicht vorbei, allerdings sprechen der 7:0-Erfolg aus der Hinrunde klar für den SVHU.

In Potsdam bestimmte HU bereits nach wenigen Minuten das Geschehen. Mit der schnellen Führung durch Vera Homp, die sich die Unordnung in der Potsdamer Abwehr zu Nutze machte. Auf der anderen Seite ließen die Gäste nur wenige gegnerische Chancen zu, dennoch wäre es noch vor dem Pausengang fast zum Ausgleich gekommen.

Es dauerte noch einmal über eine halbe Stunde, ehe Christin Meyer nach Eckball Maria Marrocu das 2:0 erzielte (78.). Und erneut Vera Homp bewies den richtigen Instinkt, als sie erneut einen Potsdamer Spielaufbau zerstörte und mit einer Maßvorlage Alina Witt auf die Reise schickte.

Es war aber noch nicht geschafft, denn nach dem Anschlusstreffer Liesa Seiferts hatte Sarah Mayer gleich im nächsten Angriff die Riesenchance zum 2:3. „Ich mag mir gar nicht ausmalen, was bei einer Nachspielzeit von fünf Minuten noch hätte passieren können.“ sagte Homp.

1. FFC Turbine Potsdam II: Schuldt – Reinkober, May, Lehwald, Frehse, Prica, Radloff, Mayer, Hörnke, Hipp, Seifert.

SV Henstedt-Ulzburg:
Weech – J. Michel, Einfeldt, Danner, Hegeler – Meyer, Marrocu, Dziesiaty (87. Knobloch), Vetter (76. A. Michel) – Homp, Witt.

SR:
Poppen (Brinkum).
Zuschauer:
30.
Tore:
0:1 Homp (21.), 0:2 Meyer (78.), 0:3 Witt (82.), 1:3 Seifert (87.).

 
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