Albaum/Heinsberg feiert im zweiten Anlauf
Montag 03.06.19 15:00 Uhr|Autor: klug518
Die SG Albaum/Heinsberg zeigte im Entscheidungsspiel gegen Vatanspor Meggen die besseren Nerven und kürte sich zum Meister. Fotos (2): Klug

Albaum/Heinsberg feiert im zweiten Anlauf

Beckmann-Elf wird Meister der Olper C1-Kreisliga und kehrt in die B-Liga zurück

In einem packenden Entscheidungsspiel kürte sich die SG Albaum/Heinsberg mit einem 3:1 (1:1)-Sieg gegen Vatanspor Meggen an Christi Himmelfahrt zum Meister der Olper C1-Kreisliga. Damit kehren die Albaumer im zweiten Anlauf in die B-Liga zurück, nachdem sie im letzten Jahr als Vizemeister (zwei Punkte hinter Brachthausen/Wirme) in der Aufstiegsrelegation gescheitert sind. „Letztes Jahr haben wir in der Relegation verloren. Daher haben wir uns in diesem Jahr darauf eingeschworen, nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Ich bin da richtig stolz drauf, dass die Jungs sich für eine geile Saison belohnt haben“, freute sich Meistertrainer Bernd Beckmann.




Der Relegations-Krimi, den damals Dahl-Friedrichsthal im Elfmeterschießen für sich entschied, blieb den Albaumern in diesem Jahr erspart. Die Saison ging dennoch in die Verlängerung, weil sich Vatanspor Meggen mit dem Meister ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte. Beide Teams kassierten nur eine Niederlage und fuhren sonst 23 Siege in 24 Spielen ein: Albaum/Heinsberg gewann im Hinspiel gegen den türkischen Verein. Meggen entschied das Rückspiel für sich und zwang die Albaumer damit ins Entscheidungsspiel. Hier ließ die Spielgemeinschaft aber nichts anbrennen und gewann letztlich souverän.

Eine starke Leistung zeigte dabei wie so oft in der Saison Marvin Büdenbender. „Marvin ist leider öfters mal verletzt, aber man kann sich auf ihn verlassen. Gegen Vatanspor hat er das Spiel gedreht und war wieder einer unserer wichtigsten Spieler“, lobte Beckmann. Der erfolgreichste Torschütze der Albaumer (16 Saisontreffer) erzielte im Entscheidungsspiel das erste Tor selbst per Freistoß und war auch mit einem langen Einwurf erfolgreich. Doch der zweite Treffer wurde Meggens Keeper Kadir Kiymaz zugeschrieben, der den Einwurf ins eigene Tor faustete und letztlich bei keinem der drei Albaumer Treffer eine gute Figur machte.

Auch im kommenden Jahr wird Beckmann, welcher im Sommer aus der zweiten Mannschaft aufrückte und das Zepter von Besian Gerguri übernahm, der SG Albaum/Heinsberg als Trainer erhalten bleiben. Und auch der Kader bleibt komplett zusammen. „Wir wollen auf jeden Fall die Klasse halten. Die Jungs sind zu hundert Prozent dabei und geben alles, selbst im Training. Jeder Trainer wäre glücklich, so eine Mannschaft trainieren zu können.“

Einen Wunsch hat Beckmann dabei aber: „Diesmal soll es anders laufen als vor zwei Jahren, wo man auf einmal mit über 40 Punkten gegen den Abstieg spielte.“ Vor zwei Jahren stieg die SG Albaum/Heinsberg aus der B-Liga ab – und zwar unter bittersten Umständen. Denn beim damaligen Massenabstieg mussten fünf Vereine (!) den Gang in die C-Liga antreten: Drei Spieltage vor Schluss hatten die Albaumer alles in der eigenen Hand, holten aber nur einen Punkt aus den letzten Spielen und wurden noch von den Sportfreunden aus Biggetal überholt und der Reserve des SV Ottfingen eingeholt. Auch hier klärte ein Entscheidungsspiel die Klassenzugehörigkeit. Die SG Albaum/Heinsberg ging mit 0:3 gegen die punktgleichen Ottfinger unter. Die Ottfinger Reserve blieb in der B-Liga und Albaum stieg ab – mit einer Punktausbeute, die in jeder anderen Saison wohl für den Klassenerhalt gereicht hätte.

Auf dem Meisterfoto präsentieren sich:

Hintere Reihe (von links): 1. Vorsitzender Martin Niemeyer, Trainer Bernd Beckmann, Lukas Patt, Alex Peez, Christopher Schwermer, Maxi Bals, Christian Hebbecker, Micha Autsch, Patrick Schauerte, Hendrik Kordes, Jonas Sellmann, Marvin Büdenbender

Vordere Reihe (v.l.): Robin Beckmann, Dennis Müller, Hannnes Zimmer, Yanik Tigges, Fabian Grobbel, Philip Münker, Jonny Schöttes


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