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Samstag 12.08.17 18:08 Uhr|Autor: Mirko Blahak
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F: Schwarz

Salmrohrs nächste Nullnummer – 0:0 gegen Eintracht Trier

Hier gibt's unseren Spielbericht sowie Video-Stimmen von Athanasios Noutsos und Lars Schäfer.
Das war fußballerische Magerkost: Die Zuschauer im Salmtalstadion bekamen beim Oberliga-Derby zwischen dem FSV Salmrohr gegen Eintracht Trier kaum Höhepunkte geboten. Für den FSV war es das dritte 0:0 im dritten Saisonspiel.

Salmrohrs Marcel Selmane wurde im Derby zwischen dem FSV und Eintracht Trier zum Tier. Trainer Peter Rubeck hatte ihn zum Kettenhund von Triers Spielmacher Athanasios Noutsos erklärt. Der Mittelfeldspieler des FSV wich dem Spielgestalter nicht zur Seite – mit Erfolg, ehe er nach knapp einer Stunde auf die Außenbahn beordert wurde.

Dazu verteidigten die Gastgeber gegen den Ball mit sechs Mann. Safety first – Sicherheit zuerst: So lautete das nach zwei 0:0-Unentschieden zum Saisonstart erwartbare Motto von Rubeck für sein Team.

Die Eintracht – spielerisch noch nicht so gefestigt, wie sich das Coach Daniel Paulus wünscht – tat sich gegen die kompakten Salmrohrer enorm schwer. Lücken fanden die von mehreren Hundert Fans begleiteten Gäste selten. Neu-Stürmer Alexander Biedermann kam vorne kaum zur Geltung.

Dennoch verzeichnete die Eintracht vor 2000 Zuschauern in der ersten Halbzeit eine sehr gute Torgelegenheit: der zuvor abgefälschte Ball landete bei Noutsos, der bei einem Schuss seinen Meister in FSV-Torwart Daniel Ternes fand (33.). Kurz danach verfehlte Jan Brandscheid mit einem Kopfball das Tor deutlich (34.).

Fußball wurde im ersten Durchgang selten gespielt. Viele Fouls – meist nichts Fieses – störten den Spielfluss immens, da es immer wieder zu Unterbrechungen kam.

Beide Trainer hatten in ihren Teams zwei Wechsel vorgenommen. Bei der Eintracht spielten für den schon die gesamte Woche aus privaten Gründen fehlenden Lutz Radojewski und Tim Garnier Felix Fischer und Leoluca Diefenbach. Letzterer nahm die Rolle als Innenverteidiger für Radojewski ein.

Beim FSV fehlte Johannes Diederich wegen eines Mittelfußbruchs. Anthony Ozoh saß zunächst auf der Bank. Anstelle dieses Duos gehörten Lars Schäfer (nach überstandener Krankheit) und Niklas Lames zur Startelf.

Rubeck wechselte nach dem Seitenwechsel früh und mutig – er brachte mit Anthony Ozoh und Neuzugang Jakub Jarecki nominell mehr Offensivkraft aufs Feld. Damit war auch die Manndeckung gegen Noutsos passé.

Chancen blieben aber weiterhin Mangelware. Lars Schäfer hatte für den FSV aus spitzem Winkel einen (schwierige) Einschussmöglichkeit (69.). Auf der Gegenseite klärte Ternes bei einem Kopfball von Godmer Mabouba (76.).

Eine Rote Karte gegen den erst acht Minuten zuvor eingewechselten Patrick Herres veränderte die Ausgangslage in den Schlussminuten. Salmrohr war nun ausschließlich auf Torsicherung aus – Trier erhöhte das Risiko nach vorne, stellte sich dabei aber nicht geschickt an. In der 90. Minute hatte Salmrohrs Anthony Ozoh sogar noch das 1:0 auf dem Fuß, doch SVE-Torwart Andrei Popescu war zur Stelle.

Spiel-Statistik:

FSV Salmrohr: Ternes – Abend, Schäfer, Düpre, Braun – Selmane – Lames (53. Jarecki), Meyer, Irsch (73. Herres), Bohr – Mehrfeld (53. Ozoh)

Eintracht Trier: Popescu – Engeldinger, Maurer, Diefenbach, Heinz – Brandscheid, Mabouba (83. Kahyaoglu), Fischer, Lyras (83. Sasso-Sant) – Noutsos, Biedermann (72. Garnier)

Schiedsrichter: Patrick Alt

Zuschauer: 2000

Rote Karte: Herres (81., grobes Foulspiel)

Stimmen zum Spiel:

Daniel Paulus, Trainer Eintracht Trier: Wir müssen mit dem 0:0 leben. Wir waren über 90 Minuten hinweg die spielbestimmende Mannschaft. Salmrohrs Torwart Daniel Ternes hat drei, vier Mal sehr gut gehalten. Er hat den Punkt für den FSV gerettet. Am Schluss habe ich noch einen dritten Stürmer eingewechselt. Aber wir haben es verpasst, im Strafraum mal den Ball festzumachen. Wir sind noch etwas grün hinter den Ohren und müssen noch viel arbeiten.

Peter Rubeck, Trainer FSV Samrohr: Wenn mir jemand vor den drei Partien gesagt hätte, wir spielen immer 0:0, wäre ich damit einverstanden gewesen. Wir haben ein Riesenherz. Wir verteidigen zurzeit viel. Ich habe nicht so viele Trierer Torchancen wie Daniel gesehen. Man kann sich das auch schönschwätzen. Im Spiel nach vorne haben wir aber noch viel Arbeit. Wir haben in der letzten halben Stunde mit zwei Spitzen gespielt, davon habe ich mir mehr versprochen.

Athanasios Noutsos (Trier) im fupa-Interview:

Lars Schäfer (Salmrohr) im fupa-Interview:
 
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