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Mittwoch 17.05.17 21:42 Uhr |Autor: Volksfreund / volksfreund.de 1.822

Kaderplanung mit vielen Fragezeichen

Eintracht Trier: Pokalendspiel entscheidet mit darüber, was möglich ist.

Über zu wenige Baustellen kann sich Daniel Paulus derzeit wahrlich nicht beklagen. Auf der einen Seite hat er die erfreuliche Aufgabe, als Trainer die A-Jugend von Eintracht Trier auf die Aufstiegsrelegationsspiele zur Bundesliga im Juni gegen den SV Wehen Wiesbaden vorzubereiten.

Auf der anderen Seite erfordert auch schon seine künftige Aufgabe als Chefcoach der ersten Mannschaft des SVE seinen Einsatz. Die Kaderplanung kann konkretisiert werden, nachdem die Eintracht auf sportlichem Wege dem Abstieg in die Oberliga nicht mehr entrinnen kann.

"Ich habe zwei handschriftlich vollgeschriebene Seiten mit potenziellen Spielern. Obwohl wir davon ausgehen müssen, künftig in der Oberliga zu spielen, hat Eintracht Trier noch einen guten Namen", verrät Paulus, der allerdings noch nicht voll durchstarten kann. Zu viel hängt bei der Personalplanung und der damit verbundenen Etatfrage am Ausgang des Rheinlandpokal-Endspiels am 25. Mai gegen die TuS Koblenz (12.45 Uhr, Salmtalstadion). Stand jetzt erscheint beim SVE ein Oberliga-Etat zwischen 300 000 und 400 000 Euro realistisch - ein Pokalsieg und der damit verbundene Einzug in den DFB-Pokal würden (zusätzlich) mindestens 155 000 Euro bedeuten. Ein richtig großer Batzen Geld steht also auf dem Spiel.

"In dieser Woche gibt es erste Gespräche mit Spielern, die noch einen Vertrag über den Sommer hinaus bei uns haben", berichtet Paulus. Mehrere von ihnen würde der 37-jährige Sportwissenschaftler gerne halten - ob das bei Akteuren wie Muhamed Alawie, Patrick Lienhard oder Christian Telch umsetzbar ist, erscheint zumindest schwierig bis unrealistisch. Auch aus dem Kreis der Spieler, deren Verträge auslaufen, würde Paulus gerne das Gerüst des neuen Teams bilden. Aus der SVE-A-Jugend werden zudem Talente aufrücken - ein Duo scheint jedoch vor dem Absprung zu stehen. Stürmer Vincent Boesen wird vom 1. FC Nürnberg umgarnt. Torwart Matheo Raab steht beim 1. FC Kaiserslautern auf dem Zettel.

Darüber hinaus hält der SVE Ausschau nach Spielern von außen. Der Blick geht dabei in den Umkreis - zu Vereinen der Regionalliga, Oberliga, Saarlandliga und Rheinlandliga - aber auch in Nachwuchsleistungszentren. Aus dem Umfeld des FSV Trier-Tarforst ist zu vernehmen, dass der Club womöglich einen neuen Torwart brauche, weil Schlussmann Johannes München ein Thema beim SVE sei.

Paulus nennt derzeit keine Namen. Grundsätzlich sagt er: "Vielleicht können wir Spieler über eine Ausbildung oder ein Studium ködern." Einer, der ins Raster passen könnte, ist Marius Grösch, 22-jähriger Innenverteidiger des 1. FC Kaiserslautern II. Er ist nach TV-Informationen einer, der auf der langen Namensliste von Paulus steht.

 
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