Schuderes Elf will sich keinen weiteren Patzer leisten
Donnerstag 15.10.20 08:00 Uhr|Autor: Florian Würthele und Thomas Mühlbauer1.324
In Kahl am Main möchte sich der ASV Cham (in Rot Tobias Kordick) keine Blöße geben. Foto: Simon Tschannerl

Schuderes Elf will sich keinen weiteren Patzer leisten

26. Spieltag: Vilzings Offensive hat ein anderes Gesicht als zuletzt zu zeigen +++ Ammerthal lässt sich vom Hinspielsieg nicht blenden +++ Donaustaufer Steigerung vonnöten
Möchte man den Ergebnissen aus der Hinrunde Glauben schenken, sind Siege für die Oberpfälzer Nord-Bayernligisten an diesem Wochenende garantiert. Denn die Hinspielduelle mit den kommenden Gegnern wurden alle vier siegreich gestaltet. Natürlich wurden die Karten nach der langen Zwangspause neu gemischt. Vilzing reist zu Don Bosco Bamberg, Ammerthal gibt seine Vistenkarte in Ansbach ab. Für Cham steht die weite Reise nach Kahl auf dem Programm. Einzig Gebenbach genießt Heimrecht und erwartet den ATSV Erlangen. In der Bayernliga Süd bekommen es die Donaustaufer mit dem Topaufsteiger Wasserburg zu tun.


Hinspiel: 2:0. Freitagabend, Flutlicht – und ein wichtiges Spiel für die DJK Gebenbach. Deren Vorsprung auf die Gefahrenzone beträgt lediglich vier Punkte, sodass gegen den Rangachten aus Erlangen auf jeden Fall etwas Zählbares her soll. Dem erfolgreichen Pokalauftritt aus der Vorwoche wollen Faruk Malokus Burschen auch in der Liga ein Erfolgserlebnis folgen lassen. Die bisherigen drei Duelle mit dem ATSV konnte der Amberger Bayernligist allesamt für sich entscheiden, und das teils deutlich. Ein Gegner also, der den Gastgebern zu liegen scheint.
  
Hinspiel: 0:4. Nur sieben Tage nach dem klaren Erfolg des ASV Cham der erst am vergangenen Wochenende ausgetragenen Hinrundenpartie geht es nun für die Fuhrmann-Elf zu ihrer weitesten Auswärtsfahrt. Und zwar an die bayerisch-hessische Granze nach Kahl am Main. Auch diesmal haben die Chamer, sollten sie ihr normales Leistungspotenzial abrufen, den Dreier eingeplant. Doch unterschätzen sollten sie das Schlusslicht auf keinen Fall. Denn Kahl hat sich im Kampf gegen den Abstieg noch nicht aufgegeben.
  
Hinspiel: 2:5. Das Hinspielergebnis sollten die Ammertahler nicht als Maßstab nehmen, schließlich ist der kommende Gegner aus Ansbach seit dem Re-Start nicht wieder zu erkennen. Durch gewisse Verstärkungen hat die Spielvereinigung nun einen deutlich besseren Kader. Ammertahl will sich aber nicht so einfach geschlagen geben, sondern den Franken einen harten Fight liefern. Schöner Nebeneffekt: Mit einem Auswärtssieg, es wäre der zwölfte Saisonsieg, würde das Team von Interimstrainer Tobias Rösl hinten den Klassenerhalt quasi schon einen Haken machen.
  
Hinspiel: 0:3. Nach der 14-tägigen Spielpause greift die DJK Vilzing wieder ins Spielgeschehen ein. Und auch diesmal wird es durchaus schwer werden, denn die Bamberger lieferten sich schon mit dem SC Eltersdorf vor zwei Wochen einen harten Fight. Am Ende musste man sich knapp geschlagen geben. Die DJK offenbarte beim Auswärtsspiel in Karlburg ungeahnte Schwächen im Offensivspiel, wo sie es über 90 Minuten nicht schaffte, die Abwehr auseinander zu ziehen, um zum Torerfolg zu kommen. Dies muss für Sonntag wieder eindeutig besser werden. Schließlich will sich Schuderers Mannschaft keine weiteren Patzer im Aufstiegsrennen leisten.
  
Hinspiel: 1:3. Auch wenn sich SV-Trainer Franz Koller im Anschluss an das 2:2 gegen Hankofen positive Worte fand: Seine Mannschaft ist derzeit, unverkennbar, weit von ihrem möglichen Leistungsniveau entfernt. Keine Frage, mit dem gegebenen Spielermaterial sollte der SVD in der Restsaison eigentlich nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Dennoch stecken die Staufer unten drin. Aufsteiger TSV Wasserburg ist nicht Ohne, steht nicht zuletzt auf Rang vier hervorragend da. Und so steht fest: Die Hausherren müssen sich steigern, um am Samstag ein oder gar drei Punkte einsacken zu können.


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