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Montag 25.09.17 11:28 Uhr|Autor: Marc Schütz und Andrea Poppe688
Ist stolz auf sein Team: Fortuna-Glienicke-Coach Sascha Flemming Foto: Schütz

Und auf einmal dominiert Glienicke

Fortuna obenauf: Das gedrehte Spiel gegen Gartz war ein wenig Synonym für den Lauf des Super-Aufsteigers.
Vor der Saison wollte man in Glienicke "mitspielen" in der Landesklasse Nord. Nun ist die Fortuna ungeschlagen Tabellenführer. Jedes Match konnte bislang gewonnen werden. Auch das gegen Blau-Weiß Gartz. Es war ein bisschen Synonym für den Blick von oben auf die Staffel. 

Zunächst gingen an der Bieselheide nämlich erste einmal die Gäste und Liga-Dinos aus der Uckermark in Führung. Es sah so aus, als könnte Gartz den Glienickern in einem Spiel auf Augenhöhe den Zahn vom Überflieger-Aufsteiger ziehen. 2:0 für die Gäste zur Halbzeit. Dann schlug Fortuna zurück. Und das ganze fünf Mal. Aber von vorn: Beide Teams versuchten zu Beginn der Partie vor allem den Ball laufen zu lassen, was den Fortunen etwas besser gelang - die ersten Möglichkeiten: auf Seiten der Fortunen.

Dann aber rannten die Blau- Weißen Lukasz Jasiak netzte den Ball unter die Latte zum 0:1 für die Gäste ein (14.). Nun war es ein Spiel auf Augenhöhe, die Zweikämpfe wurden gut angenommen, die Teams schenken sich nichts - die Ballannahme allerdings bei den Glienickern ausgereifter, die Gartzer Abwehr jedoch: auf dem Posten, ließ wenig zu.

Kurz vor der Pause fingen die Oderstädter einen Einwurf der Hausherren ab, ein lang gespieler Diagonalpass auf Hilicki, Wendlandt durch das Mittelfeld bis in den Strafraum, bekam das genaue Zuspiel von der rechten Seite und schob den Ball aus kurzer Distanz zur 2:0-Gäste-Führung in die Maschen der Fortunen (37.). So ging es mit der Führung für die Gäste in die Pause.

Diese tat den Gartzern aber überhaupt nicht gut. Noch mit dem Kopf in der Kabine verhalfen individuelle Fehler in der Abwehr der Blau-Weißen innerhalb von nur fünf Minuten den Hausherren zu zwei Toren nach Standards. Zuerst ein Freistoß von der rechten Strafraumseite, verlängert und der neu ins Spiel gekommene Charles Mavula konnte den Ball aus kurzer Entfernung zum 1:2 im Tor der Gäste unterbringen (47.) Noch nicht erholt davon, erneut Freistoß aus der Mitte, wieder kam der Ball in den Strafraum, wo Riccardo Ciao lauerte und nicht angegriffen wurde. Er nutzte seine Chance und glich in der 48. Minute zum 2:2 aus.

Jetzt zogen die Glienicker das Spiel auf, mit dem sie auch in den vergangenen Partien erfolgreich waren: Gegner in dessen eigene Hälfte drängen und Druck machen.  So musste Michael Stein in letzter Sekunde eingreifen, um den Schuss von Glienickes Henkelmann ins Aus zu befördern. Der fällige Einwurf kam bis in den 16er der Gäste. Und keiner achtete auf Ciao, der frei stand und die Hausherren mit 3:2 erstmals in Führung bringen konnte (56.).  

Das anschließende Aufbäumen der Gartzer konnte die Fortuna ersticken. Ein Ballverlust im Mittelkreis leitete einen Konter der Glienicker ein, langer Ball in die Spitze und Pascal Müller fackelte nicht lange,  lupfte den Ball gekonnt zum 4:2 ins Tor der Gäste (77.). das Spiel war gelaufen und Gartz. 

In den letzten Minuten merkte man den Blau-Weißen schließlich auch den Kräfteaufwand des temporeichen Spieles an und so liefen sie, nach eigenem Angriff in einen erneuten Konter der Hausherren. Müller lief allein auf den Gartzer Schlussmann zu und erhöhte in der 89. Minute auf den Endstand dieser Partie 5:2. Eine gute Halbzeit reichte den Blau- Weißen leider nicht, die die Hausherren zwar nicht unterschätzt hatten, aber feststellen mussten, wie schwer einige verschlafene Minuten wiegen können, wenn man sich gegen diesen bärenstarken Aufsteiger zu sehr in Sicherheit wiegt.

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