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Montag 13.03.17 09:09 Uhr|Autor: MOZ.de / Steffen Kretschmer129
Vorbereitung zum 1:0: Diesen Schuss von Ricky Djan-Okai (links) klatschte Gäste-Keeper Philipp Reschke nach vorne ab und Faruk Sentürk staubte ab. ©GZ/Steffen Kretschmer

SV Altlüdersdorf setzt Siegesserie fort

Beim SVA ist man trotz des Sieges gegen den 1.FC Frankfurt mit der eigenen Leistung unzufrieden

"Unterm Strich haben wir drei Punkte. Mit dem Spielerischen können wir aber nicht zufrieden sein." Mike Frank, Trainer des Oberligisten SV Altlüdersdorf, fand nach dem 2:0(1:0)-Erfolg seiner Mannschaft über den 1. FC Frankfurt (Oder) klare Worte. Vor allem die Leistung seiner Elf in der zweiten Hälfte schmeckte dem Coach überhaupt nicht. "Das hatte mit Fußball nicht viel zu tun."



Die erste große Gelegenheit der Partie hatten die Gäste. Nach einer Flanke von der rechten Seite stieg im Zentrum Frankfurts Erik Huwe schulbuchmäßig hoch und köpfte den Ball wuchtig in Richtung Tor (35.). Doch SVA-Schlussmann Younes Itri parierte. "Wir hätten in Führung gehen können, haben aber das Glück ist derzeit nicht auf unserer Seite", meinte FC-Trainer Robert Fröhlich, der dann mit ansehen musste, "wie uns ein individueller Fehler wieder einmal zum Hinterherschauen zwang. Die Chance war vom SVA nicht mal gut herausgespielt". Die Szene, die Fröhlich ansprach, war die Entstehung des 1:0 für den Gastgeber. Auf links tankte sich Ricky Djan-Okai durch die Frankfurter Defensive und schlenzte den Ball aufs lange Eck. Doch anstatt die Kugel zur Seite wegzuklatschen, ließ sie FC-Schlussmann Philipp Reschke nach vorne abprallen. Faruk Sentürk schaltete in diesem Moment am Schnellsten und staubte in der 38. Minute zur Altlüdersdorfer Führung ab. "Das Tor fiel aus dem Nichts", sagte Mike Frank.

Für die vorzeitige Entscheidung in dieser Begegnung hätte nach dem Wechsel mehrfach Hassan Salhab sorgen können. Seine beiden größten Chancen, zweimal stark vorbereitet von Kevin Owczarek, vergab er jedoch kläglich. "Da habe ich zu viel nachgedacht", ärgerte sich der SVA-Stürmer.

So musste Altlüdersdorf bis in die Schlussminuten um den Heimerfolg und damit den dritten Sieg in Serie zittern. Ricky Djan-Okay: "Ich hatte das Gefühl, dass wir manchmal unkonzentriert sowie schläfrig gespielt und das Tempo nicht hochgehalten haben. Wir hätten zwei, drei Tore mehr schießen können."

Dass es am Ende überhaupt noch einen zweiten Treffer auf der Sportanlage an der Gasse zu bejubeln gab, daran hatte vor allem Szymon Sidorowicz mit einer Energieleistung großen Anteil. Der Verteidiger lief bei einem Angriff in der 88. Minute im vollem Sprint nach vorne durch, bekam den Ball in den Lauf gespielt und hatte dann noch das Auge für den freistehenden Okai in der Mitte, der nur noch einschieben musste.

"Es ist eine Qualität, dass wir jetzt auch solche Partien gewinnen, in denen wir schlecht spielen", fasste Hassan Salhab zusammen. "Es war ein glücklicher Sieg. Wir haben zu keiner Phase ins Spiel gefunden", ergänzte Trainer Mike Frank.

 
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