
„Beide werden voll auf Sieg spielen, das ist im Pokal ja auch gar nicht anders möglich“, sagt SVA-Trainerin Chantal Bachteler vor der Partie. Die Gäste haben ihre letzten beiden Pflichtspiele mit 10:1 und 5:1 gewonnen. „Sie werden mit breiter Brust nach Alberweiler kommen“, sagt sie und erwartet ein sehr körper- und kampfbetontes Spiel.
Zuletzt zwei Siege für SVA
Bereits zwei Mal trafen die beiden Clubs in dieser Spielzeit aufeinander. Im ersten Pflichtspiel der Saison konnte sich Bachtelers Team in Runde eins des DFB-Pokals nach Elfmeterschießen durchsetzen. „Ich denke, es wird ein ganz ähnliches Spiel werden wie damals. Beide werden zu hundert Prozent alles geben“, sagt sie. Die zweite Begegnung liegt erst drei Wochen zurück. In der Regionalliga war der SVA auch hier siegreich. Nun treffen sich beide zum dritten Mal, im dritten Wettbewerb - allerdings das erste Mal in Alberweiler. „Wir hoffen natürlich, dass viele Zuschauer den Weg bei bestem Fußballwetter nach Alberweiler finden und uns im Derby unterstützen“, so die Trainerin.
Im Ligabetrieb hat der SVA momentan ein paar Probleme. So gingen drei der letzten fünf Partien verloren. Für Bachteler ist dies kein Grund an ihrer Mannschaft zu zweifeln, gerade da es am Montag um einen anderen Wettbewerb geht: „Vielleicht können wir mit diesem Pokalspiel ein wenig aus dieser Liga-Lethargie entkommen. Wir sind auf jeden Fall hoch motiviert und das Ziel ist ganz klar ein Sieg. Ich denke, wir können auch die paar Prozent drauflegen, die uns zuletzt in der Liga gefehlt haben.“ Schließlich will der SVA auch nächste Saison wieder im DFB-Pokal vertreten sein.
Die VfL Sindelfingen Ladies sind der höchstklassige verbliebene Mitstreiter im WFV-Pokal, befinden sich aber in der Liga deutlich hinter Alberweiler. Für ein Pokalspiel hat dies jedoch nicht viel zu bedeuten. Verzichten muss Bachteler am Montag allerdings auf Ecem Cumert, die wohl auch längerfristig ausfallen wird und Lena Rädler, die sich von einer Krankheit erholt.
Aber auch die Sindelfingerinnen haben einen kleinen Nachteil. Sie müssen am Samstag wegen eines Nachholspiels in der Regionalliga auswärts beim TSV Jahn Calden in Hessen ans Werk und sind damit wohl am Montag nicht ganz so frisch wie die SVA-Spielerinnen, die die Ostertage von der Trainerin frei bekommen haben: „Damit können wir am Montag mit freiem Kopf auf den Platz gehen und alles geben.“