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Montag 12.06.17 21:00 Uhr|Autor: Benjamin Resetz (BZ)805
Rainer Jehle | Foto: Matthias Konzok

Rainer Jehle: "In mir fließt blau-weißes Blut"

Nachgefragt bei Rainer Jehle: Trainer SV Albbruck
Für Rainer Jehle und den SV Albbruck geht eine von Verletzungen und Rückschlägen geprägte Saison zu Ende. Dass es die Mannschaft des scheidenden Übungsleiters mit phasenweise elf verletzten Stammkräften dennoch geschafft hat die Klasse zu halten, spricht für deren Charakter. Jehles Trainerkarriere endete mit der schwierigsten Spielzeit seiner Karriere, wie er verrät.

BZ: Herr Jehle, eine haarige Saison liegt hinter dem SV Albbruck. Ihr Resümee?
Jehle: (lacht) Es war in der Tat die haarigste Saison, die ich je erlebt habe. In der Hinrunde haben wir uns noch gut behauptet und Kontakt zur Spitze gehalten. In der Rückrunde kam es dann aber knüppeldick, mit zum Teil elf verletzten Stammkräften gleichzeitig. Zwischenzeitlich hatten wir noch fünf Mann im Training, haben deshalb Spieler aus der A-Jugend und der zweiten Mannschaft ins Team geholt. Deren Leistung und die Verantwortung, die die Jungs übernommen haben, muss man loben. Die Mannschaft ist gewachsen und hat das Potenzial, nächstes Jahr ganz vorne mitzuspielen.

BZ: Sind Sie dennoch froh, dass die Saison nun vorbei ist?
Jehle: Besonders die Rückrunde hat schon sehr gezehrt und uns alle – auch mich – an Grenzen gebracht. Oftmals war ich persönlich weniger als Trainer, sondern mehr als Psychologe gefordert. Jetzt bin ich zufrieden und froh, dass wir es geschafft haben.

BZ: Das letzte Saisonspiel in Murg ging 0:3 verloren. War die Luft einfach raus?
Jehle: In Murg wurde deutlich, dass wir in den letzten Wochen und Monaten stets 100 Prozent, vielleicht sogar mehr, abgerufen haben. Also ja: Im letzten Spiel, in dem es um nichts mehr ging, war die Luft dann raus.

BZ: Sie selbst werden das Traineramt beim SV Albbruck abgeben. Wird man Sie an anderer Stelle als Coach sehen?
Jehle: Nein, ich beende meine Trainerlaufbahn. Nach 20 Jahren muss man es auch irgendwann einmal gut sein lassen. Trotzdem bleibe ich dem SV treu. Ich bin Albbrucker, wohne praktisch gegenüber vom Sportplatz und durch meine Adern fließt blau-weißes Blut. Und mit dieser Mannschaft bin ich sicher, dass auch meine Nachfolger ihre Freude haben werden.

 
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