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Montag 13.11.17 15:00 Uhr|Autor: Lukas Karrer (BZ)945
Unzufriedene Gesichter beim Staufener SC nach dem 2:3 gegen Wolfenweiler. | Foto: Daniel Thoma

Marcel Kobus hadert mit der Einstellung seiner Spieler

Heimvorteil? Von wegen! Nicht nur der FC Wolfenweiler-Schallstadt fühlt sich in der Fremde wohl
Gleich an mehreren Fronten hatte Marcel Kobus nach der Partie seines Staufener SC gegen den FC Wolfenweiler-Schallstadt zu kämpfen...

Marcel Kobus hadert mit der Einstellung seiner Spieler

Einen richtig dicken Hals hatte Marcel Kobus, Trainer des Staufener SC nach dem 2:3 seiner Mannschaft gegen den FC Wolfenweiler-Schallstadt in der Kreisliga A, Staffel II. Nicht das Ergebnis an sich stimmte Kobus nachdenklich, sondern die äußeren Umstände ärgerten den 39-jährigen. „Über das Verhalten des Schiedsrichters und dessen Entscheidungen, gibt es keine zwei Meinungen“, kritisierte Kobus die diskussionswürdigen Regelauslegungen des Unparteiischen. Weiter ging der langjährige Trainer des SCS auch mit der Einstellung und damit verbundenen Leistung seiner Spieler ins Gericht: „Wir haben heute einmal mehr die Quittung für fehlenden Trainingsfleiß bekommen. Uns fehlt es in einigen Situationen an der nötigen Frische“, so Kobus, der gerade in puncto Einstellung noch einmal nachhackte: „In der heutigen Zeit kommt einfach auch der soziale Aspekt zu kurz. Ich habe das Gefühl, dass die Werte die der Amateurfußball für mich hat nach und nach verloren gehen.“ Vor dem Duell mit dem Tabellenletzten aus Ebringen steht der Aufsteiger nach drei Niederlagen nun auch sportlich unter Druck. „Wir sind endgültig voll und ganz im Abstiegskampf angekommen“, so Kobus, der betonte, dass auch ein möglicher Dreier gegen Ebringen daran nichts ändern würde.  

Heimvorteil? Von wegen!

Slogan wie „Wir sind eine Macht auf eigenen Rasen“ oder „Zu Hause sind wir ungeschlagen“ fallen aktuell in der Kreisliga A, Staffel II, von nahezu keinem Trainer der Liga. Während beispielsweise in der Fußball Bundesliga Statistiken zu Folge etwa zu knapp 50 % die Heimmannschaft eine Begegnung für sich entscheidet, haben in der Staffel II die Mehrzahl der Mannschaften eine bessere Auswärts- wie Heimbilanz. Bestes Beispiel für dieses Phänomen ist der FC Wolfenweiler-Schallstadt der im bisherigen Saisonverlauf 26 Auswärts- und drei Heimpunkte sammeln konnte. Lediglich der SV Biengen ist auf dem eigenen Grün noch ungeschlagen. Der Trend, der in den vergangenen Jahren noch nicht zu erkennen war, zieht sich vom ersten Spieltag an durch die Saison. Bereits zum Saisonstart gab es lediglich einen Heimerfolg. „Auswärts kommen wir aktuell mit unsere Spielweise einfach besser zurecht“, erklärte Thomas Schweizer, Trainer des FC Wolfenweiler-Schallstadt jüngst die starke Bilanz seiner Mannschaft in der Fremde. Auch in der Parallelstaffel, der Kreisliga A, Staffel I, lässt sich punktemäßig kaum ein Trend ablesen. Während acht Mannschaften auf eine positivere Heimstatistik blicken können, haben ebenso viele Vereine auswärts ihre bessere Bilanz. Mit 14 Auswärts- und vier Heimpunkten ist der SV Breisach in der Staffel I der Verein mit dem größten Ungleichgewicht.  Es bleibt abzuwarten ob sich im Laufe der Saison dieser Trend weiter bestätigt oder nur vorläufig ein schwer zu erklärendes Phänomen bleibt.

 
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