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Samstag 24.06.17 07:16 Uhr|Autor: SWP / Winfried Vogler1.048
Ulmer Gipfelsstürmer: Auf dem Weg ins Trainingslager nach Sulzberg bewiesen die Regionalliga-Fußballer des SSV 46 Trittsicherheit am Hindelanger Klettersteig. Foto: Winfried Vogler

SSV Ulm 1846 Fußball: Hart arbeiten und viel reden im Trainingslager

Trainingslager in Sulzberg - „Konditionelle, taktische und soziale" Aspekte im Vordergrund
Die Grundlagen für eine erfolgreiche Saison wollen die Regionalliga-Fußballer des SSV Ulm 1846 beim Trainingslager in Sulzberg legen.

Wenn d’Autobaa nabfarsch und Küa scheener weret wiad Mädle, no issches soweit:  do fangt`s Allgei a.“  Übersetzt heißt das so viel wie: Allgäu ist dort, wo die Kühe schöner sind als die Mädchen.

Für Land und Leute freilich haben die Regionalliga-Fußballer des SSV Ulm 1846 wenig Sinn, die seit Donnerstag und noch bis Sonntag sich im Hotel Sulzberger Hof, eingebettet in die malerische Allgäuer Landschaft, auf die am 29. Juli startende Regionalligasaison vorbereiten. Die Sportanlage des SV Sulzberg, die Trainingsmöglichkeiten, das Hotel und das Essen sind hervorragend.

Ein altes Gesetz unter Fußballern besagt, dass stets die jüngsten Spieler einer Mannschaft die Trainingsutensilien nach der Einheit abräumen. Beim SSV 46 packen alle mit an, Alte und Junge, Neuzugänge und Etablierte. „Eine Mannschaft entsteht beim täglichen Miteinander auf dem Platz und der Art und Weise, wie jeder sich dem anderen gegenüber gibt“, betont Stephan Baierl.

Der SSV-Trainer stellt drei wesentliche Aspekte für dieses viertägige Trainingslager heraus: „Konditionelle, taktische und soziale.“ Da gehört eine gemeinsame Klettertour genauso dazu wie harte Trainingsarbeit auf dem Platz oder ein unterhaltsamer Mannschaftsabend. Baierl will durch die kleinen Dinge des Alltags ein großes Ganzes formen. „Ich denke, wir sind da auf einem guten Weg“, sagt er.

Als „hart und intensiv“ beschreibt Neuzugang Ardian Morina (VfB Stuttgart II) die Einheiten. Es wird viel gelaufen, viel gesprintet, viel mit dem Ball gemacht und viel geschwitzt, immer volles Tempo. Physiotherapeut Tim Gulde kümmert sich unterdessen um die noch nicht voll belastbaren Akteure Florian Krebs (Leiste), Vinko Sapina (Knie), Christian Sauter (Muskel) und Deniz Bihr (Syndesmosebandriss).

Die drei Trainingseinheiten täglich haben es in sich. Schon vor dem Frühstück ein Lauf, bei dem die individuelle Geschwindigkeit von der Pulsuhr, die jeder Spieler trägt, vorgegeben wird. Vormittags eine Trainingseinheit, bei der die konditionellen Grundlagen und die Ausdauer im Vordergrund stehen. Am Nachmittag spieltaktische Komponenten. Dazwischen immer wieder Gespräche. „Dafür habe ich hier Zeit“, schätzt Baierl die Tage. Seine Mannschaft soll in der neuen Saison „früh und aggressiv attackieren, offensiver spielen, dem Gegner schon in seiner Hälfte wehtun und mehr Torgefährlichkeit erzeugen.“

Der Coach ist überzeugt, dass der Kader mit den fünf Neuzugängen deutlich an Qualität hinzu gewonnen hat.

 
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