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Samstag 22.07.17 07:50 Uhr|Autor: SWP / Gerold Knehr439
Fabian Gondorf (rechts), hier im Testspiel gegen den VfR Aalen, kommt aus einer Fußball-verrückten Karlsruher Familie. Foto: Eibner

Spatzen: Kammerbauer und Gondorf haben große Vorbilder in der Familie

Brüder Jerome Gondorf und Patrick Kammerbauer sind Fußball-Profis
Fabian Gondorf und David Kammerbauer spielen beim SSV Ulm 1846 Fußball – und wollen ihren Vorbildern nacheifern.

Ein Hauch von großem Fußball weht am Samstag im Donaustadion. Mit Bundesligist FC Augsburg und Zweitliga-Aufsteiger Jahn Regensburg sind zwei Profiteams zu Gast, die sich um 15 Uhr gegenüberstehen. Um 17 Uhr komplettiert Gastgeber SSV Ulm 1846 den „Dreiergipfel“ mit der Partie gegen den FC Augsburg.

Zwei Spatzen-Akteure werden besonders genau hinschauen, wie es bei Profi-Vereinen zugeht: Fabian Gondorf und David Kammerbauer. Beide streben ein Ziel an, das ihr „großer Bruder“ bereits erreicht hat: den Profifußball. Gondorfs Bruder Jerome ist gerade vom SV Darmstadt zum Bundesligisten Werder Bremen gewechselt, Kammerbauers Zwillingsbruder Patrick spielt beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg.

Gondorfs fast schon Dynastie

Die Gondorfs aus dem Karlsruher Stadtteil Palmbach bilden fast schon eine Dynastie: alle fünf Brüder haben sich dem Fußball verschrieben. Patric (32) ist Trainer beider SpVgg Durlach-Aue, Rouven (26) spielender Co-Trainer und Marvin (22) Spieler beim badischen Verbandsligisten. Auch Fabian hat als Vierter im Bunde dort schon gespielt, ehe er über die SpVgg Neckarelz vor einem Jahr zum SSV Ulm 1846 Fußball kam. Nur die kleine Schwester Celine hat mittlerweile mit dem Fußball abgeschlossen.

„Fabian hatte Anfangs noch Defizite, ist aber wissbegierig und lernt schnell. Er hat ein gutes Auge, einen feinen linken Fuß und ist gut in der Spieleröffnung“, lobt Trainer Stephan Baierl die Fortschritte des 21-Jährigen, der auch gute Ausdauerwerte hat. Ob der Mittelfeldmann, dem es an Tempo mangelt, den ersehnten Sprung  schafft, muss sich noch erweisen. An Fleiß fehlt es Fabian, der sich momentan ganz auf den Fußball konzentriert, nicht.  Sein  Vorbild ist – wenig verwunderlich – Jerome, der erfolgreichste aus der Fußball-Familie. „Er hat sich anfangs schwer getan, sich aber Jahr für Jahr verbessert und stieg von der Verbands- bis in die Bundesliga auf“, blickt Fabian zum großen Bruder auf – und erhofft sich eine ähnlich stete Entwicklung. Das Spiel heute gegen den  FC Augsburg ist ein Gradmesser, wo er momentan steht.

Zwillinge schlagen unterschiedliche Laufbahn ein

Interessant ist auch die Entwicklung der Kammerbauer-Zwillinge (20). Beide spielten zehn Jahre lang gemeinsam  in der Jugend des 1. FC Nürnberg und in U-Nationalteams. Bis sich ihre Wege trennten. Patrick bekam beim Club einen Profivertrag, David nicht. Patrick bestritt in der vergangenen Saison 20 Zweitliga-Begegnungen, David mühte sich bei West-Regionalligist Spfr. Siegen. 

Dass selbst eineiige Zwillinge unterschiedliche Laufbahnen einschlagen, ist im Fußball nicht ungewöhnlich. Ein Beispiel  sind die Zeyer-Zwillinge, die Ende der 1980er-Jahre ihre Profi-Karriere beim SSV 46 starteten und beim SC Freiburg fortsetzten. Dann trennten sich ihre Wege. Michael spielte unter anderem beim 1. FC Kaiserslautern und beim VfB Stuttgart, Andreas  beim Hamburger SV und Karlsruher SC. Zwei Spieler mit nahezu derselben Spielanlage tun einer Mannschaft oftmals nicht gut. 

Beim SSV Ulm 46 gilt David Kammerbauer auf der linken Abwehrseite als gesetzt. „Ich will möglichst viel spielen und mich hier weiterentwickeln“, lautet sein Vorhaben. Vorbild für ihn ist ebenfalls der „große Bruder“ – auch wenn der Altersunterschied der beiden nur wenige Minuten beträgt.

 
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