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Sonntag 10.09.17 19:30 Uhr|Autor: Dieter Krelle, MZ403
In einer schwachen Partie haben die Regensburger viel Mühe mit dem FC Tegernheim (blaue Trikots). Foto: Brüssel

Jahn: U21 quält sich zu knappem Sieg

Das Nachwuchsteam des Zweitligisten kann gegen den Tabellenvorletzten aus Tegernheim nicht überzeugen +++ Erst kurz vor Schluss trifft Root.

Regensburg. Der SSV Jahn Regensburg II sucht in der Landesliga Mitte weiter nach der Form der ersten fünf Spiele, in denen es zumeist klare Siege gab. Zwar gab es am Sonntag zumindest einen knappen Heimsieg, selbst gegen den Tabellenvorletzten FC Tegernheim war es allerdings ein einziges Gewürge und auch weit entfernt von der Leistung beim 1:0-Erfolg in Kareth in der vergangenen Woche.



Die Entscheidung zugunsten der Regensburger brachte erst eine präzise Freistoßflanke von Marco Pfab in der 80. Minute. Diese verwandelte Eduard Root volley zum goldenen Tor. Erst dieses erfolgreiche Zusammenspiel der beiden Sechser brachte den Sieg und hält die U21 des Jahn weiter im Meisterschafts-Rennen. Alles freilich nach der Devise: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Zu den Langzeitverletzten des Nachwuchtsteams des Zweitligisten hatte sich vor diesem Lokalderby auch noch Abwehrspieler Kilian Seitle gesellt, für den Pavel Panafidin in die Startelf von Trainer Yavuz Ak rückte. Dieser konnte mit Keeper Bastian Lerch, Sven Kopp und Patrik Dzalto wieder drei Kandidaten aus dem Profilager einsetzen.


Fade Anfangsphase
Lerch unterband in der siebten Minute gegen Stefan Meyer den ersten Versuch der Gäste, ein Tor zu erzielen. Auf der anderen Seite sorgte Dzaltos schwach angesetzter Kopfball (10. Minute) nach Panafidin-Flanke für etwas Aufregung. Diese zwei Gelegenheiten blieben aber die einzigen beiden Torraumszenen in einer ansonsten faden Anfangsphase. Nach 21 Minuten verursachte Lerch mit einem übertretenen Abschlag einen Freistoß im Strafraum, den Michael Fischer aber nicht nutzen konnte. Danach sorgte Christian Kappacher mit einer beinahe ins lange Eck abgerutschten Flanke für etwas Unterhaltung (26.). Die erste wirklich gelungene Kombination der Tegernheimer fand ihren Weg zu Ex-Jahn-Stürmer Benedikt Schmid (30.), der jedoch im Abseits stand. Ebenso war es beim Torabschluss von Michael Fischer (34.).

Auf jeden Fall verharrte der Gast keineswegs in Igelstellung, sondern suchte Entlastung in Kontern. Ein offensives Jahn-Lebenszeichen in einer langsam Fahrt aufnehmenden Partie war der Fallrückzieher von Andreas Kalteis. Er traf zwar ins Tor, stand zuvor aber im Abseits. Dies war die letzte erwähnenswerte Szene vor dem Kabinen-Gang. Besser aber wurde die Begegnung trotz der Ansprachen der Trainer nicht. Von Umschaltspiel konnte in einem Fehlpass-Festival nicht die Rede sein. Was dennoch den Weg in Richtung FCT-Tor fand, war für Adrian Neumeier nichts Aufregendes. Als letztes Mittel, um die Harmlosigkeit seiens Sturms zu beenden, sah der Jahn-Coach die Auswechslung von Patrik Dzalto, für den Eduard Root in die Spitze rückte. Und der war nach 80 Minuten prompt mit dem 1:0 zur Stelle, als der Freistoß von Marco Pfab genau an die richtige Stelle flog.


Ak muss Trainerbank verlassen
Weil Root dann aber das mögliche 2:0 vergab, verlor Ak die Nerven, spitzelte Fischer den Ball weg und musste die Trainerbank verlassen (86.). So sah er nur aus dem Augenwinkel, wie Timo Spennesberger einen schweren Schnitzer von Felix Walloner im Solo gegen Neumeier nicht nutzen konnte. Der Schlusspfiff Sekunden später war für Trainer und Spieler des Jahn deshalb eine einzige Erlösung.
 
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