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Sonntag 16.07.17 20:00 Uhr|Autor: Thomas Mühlbauer1.397
Marco Grüttner hatte den Jahn noch in Führung gebracht. Foto: Tschannerl

Jahn streckt sich gegen Aalen vergeblich

Zweitliga-Aufsteiger SSV Jahn Regensburg unterliegt mit schweren Beinen in Cham gegen den Drittligisten mit 2:3.

Am Ende einer harten Trainingswoche mit Trainingslager hatte der Zweitligist am Ende im Chamer Stadion nicht mehr genug zuzusetzen, verlor gegen den Drittligisten VfR Aalen zu dessen Generalprobe mit 2:3 (1:2). Vor 450 Zuschauern. Da hatten sich die Veranstalter mehr erwartet.



Die erste Chance der Partie hatte der Drittligist in der zweiten Minute, als Wegkamp zum Abschluss kam, doch Pentke im Tor des SSV Jahn parierte. Nur 120 Sekunden später setzte sich George über die Außenbahn durch, seine Flanke fand in der Mitte den völlig ungedeckten Grüttner, der sich nicht lange bitten ließ und aus kurzer Distanz zum 1:0 für den SSV Jahn Regensburg einnetzte.

Mit Kopfverband um Stammplatz

In der achten Minute Schrecksekunde für die Oberpfälzer, als Gimber und Nachreiner beim Kopfballduell zusammenprallten. Für Nachreiner, den es am schwersten erwischt hatte, ging es nicht mehr weiter. Gimber spielte mit einem Kopfverband weiter. Klar, bei der Generalprobe will keiner den Stammplatz verlieren.

16 Minuten waren gespielt, als nach einem weiten Ball aus dem Mittelfeld heraus, Aalens Bär sich mit schnellem Antritt gegen Lais durchsetzte und eiskalt zum 1:1 vollstreckte. SSV-Keeper Pentke ohne Abwehrmöglichkeit. So hatten beide Seiten mit ihrer jeweils ersten Tormöglichkeit einen Treffer erzielt. Effektivität bei der Chancenauswertung wird ohnehin besonders beim Jahn im Zweitliga-Abstiegskampf gefragt sein. Die Gäste aus der Ratisbona versuchten hoch zu verteidigen, sahen sich aber immer wieder in der Rückwärtsbewegung, weil im Aufbau oft viel zu leichtfertig die Bälle verloren wurden. In der 23. Minute wiederum eine gute Möglichkeit für den VfR: Vasiladis war nicht zu bremsen über den Flügel, legte ab für Stanese, doch dessen Schuss hielt Knoll. 120 Sekunden später hieß es erneut durchatmen beim SSV Jahn, denn Aalens Wegkamp konnte den Ball an der Strafraumgrenze nicht kontrollieren, sonst hätte er freie Bahn in Richtung Regensburger Tor gehabt.

Mehr Jahn-Power nach der Pause

Jahn-Trainer Achim Beierlorzer war indes bestrebt, von der Seitenlinie aus seine schwimmenden Schützlinge zu ordnen, um wieder für etwas Entlastung zu sorgen. In der 33. Minute war die Führung für den VfR Aalen dann aber fällig. Morys passte scharf nach innen, Keeper Pentke ließ das Leder unter seinen Armen durchrutschen, sodass Schorr fürs 1:2 nur noch den Fuß hinhalten musste. Im Gegenzug fast der Ausgleich, doch Grüttner traf nach einer Ecke nur den Querbalken.

Im zweiten Abschnitt war der Zweitligist agiler, offenbarte mehr Schwung. Lais versiebte in der 52. Minute den Ausgleich. 60 Sekunden später bediente er im Strafraum den lauernden Adamyan, doch der schoss hauchdünn vorbei. In der 60. Minute wechselte Beierlorzer fünf Mal, ehe zwei Minuten später Aalens Morys Pentke im Jahn-Tor erstmals im zweiten Abschnitt prüfte. Vier Minuten später war der Ausgleich fällig, als sich Hoffmanns Freistoß-Hammer aus 25 Metern unhaltbar ins Aalener Netz zum 2:2 senkte.

Erst auf der Bielefelder Alm wichtig

In den letzten 20 Minuten verließen dann aber beide Seiten verständlicherweise zunehmend die Kräfte, viel spielte sich im Mittelfeld ab. Doch in der 76. Minute war die SSV-Abwehr einen kleinen Moment unaufmerksam, so entwischte Morys der Viererkette, Pentke wollte den Winkel verkürzen, doch Aalens Stürmer umkurvte ihn und schob zum 2:3 ein. Zwei Minuten später musste sich Pentke erneut strecken, um das 2:4 zu verhindern, als Kader zum Abschluss kam. Eine Minute vor dem Ende Adamyan zum Abschluss, doch sein Schuss stellte Aalens Keeper Bernhardt vor keine Probleme. Nachdem sich die Handvoll an Autogrammjägern bedient hatte, erklärte Beierlorzer seinen Schützlingen noch auf dem Grün, was sie falsch gemacht hatten. Wichtig wird es ohnehin erst in knapp zwei Wochen auf der Bielefelder Alm. Schwer genug ...

 
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