TSG Ehingen steht im Pokal-Halbfinale, Öpfingen ist raus
von swp / Maurice Glienke · 20.07.2020, 08:28 Uhr · 0 Leser
Am Ende streckten sich die Öpfinger vergebens. Die SG unterlag im Bezirkspokal in Sigmaringen im Elfmeterschießen. – Foto: Herbert GeigerDas erste Pflichtspiel nach der Corona-Pause war für die Öpfinger Fußballer gleich ein Krimi – mit unglücklichem Ausgang.
Die SG schied nach Elfmeterschießen (7:8) im Bezirkspokal-Viertelfinale beim SV Sigmaringen aus. „Wir wären natürlich gerne weitergekommen, aber selbst das Unentschieden war für uns schon schmeichelhaft“, sagte Torwart und Abteilungsleiter Steffen Lehmann. Am Ende fehlten beim letztjährigen Finalisten im ersten Pflichtspiel nach mehr als vier Monaten Pause auch die Kräfte.
Zu Beginn lief es für die SGÖ gut, sie hatte das Geschehen im Griff. Bis zur Trinkpause nach rund 25 Minuten gab es wenige Möglichkeiten für Sigmaringen. Danach gelang allerdings Daniel Abdulahd mit einer schönen Einzelaktion die Führung (29.) der Hausherren. „Man hat gemerkt, dass er schon einige Jahre in höheren Ligen gespielt hat, über ihn lief das gesamte Spiel“, sagte Lehmann, der sich danach häufiger im Duell mit einem Angreifer sah.
Nach der Pause zeigte Öpfingen mehr Offensivdrang und belohnte sich mit dem 1:1 – Jonas Herde (58.) traf aus der Distanz. Ab der 65. Minute ließen die Kräfte der Gäste dann nach und es gelang ihnen nicht mehr, gefährlich vors Tor zu kommen. „Wir konnten keine Schippe drauflegen. Und dann hat man gemerkt, dass Sigmaringen von der Fitness her etwas weiter ist als wir. Daran gilt es für uns in den kommenden Wochen zu arbeiten“, sagte Lehmann, dessen Team sich immerhin ins Elfmeterschießen retten konnte. Dort allerdings hatte Sigmaringen dann die besseren Nerven.
Torfestival in Uttenweiler
In einem Torfestival besiegte der SV Uttenweiler den TSV Sigmaringendorf in regulärer Spielzeit mit 6:5 und trifft nun im Halbfinale auf die TSG Ehingen. Die setzte sich mit 2:1 beim SV Langenenslingen durch. Trotz Trainingsrückstands hatte die TSG das Spiel zu Beginn gut im Griff, ließ dem Gegner aber häufig zu viele Räume im Mittelfeld. Nach 19 Minuten schoss Elias Madarac die Gäste trotzdem in Führung.
Dass es bis zur Pause beim 1:0 blieb, hatten die Ehinger ihrem Torhüter Matthias Grab zu verdanken, der stark hielt. Durch einige Umstellungen und Auswechslungen brachte TSG-Coach Udo Rampelt mehr Stabilität ins Spiel seiner Mannschaft, die sich dann durch den Treffer des jungen David Janusz mit dem 2:0 (58.) belohnte.
Zum Schluss wurde es allerdings nochmal spannend. David Springer gelang das 1:2 (90.). In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Tobias Ziegelbauer die große Chance auf den Ausgleich, doch sein Kopfball ging an den Pfosten. „Es war ein Arbeitssieg, bei dem das Ergebnis im Vordergrund steht. Wir haben aber sicher noch einiges an Arbeit vor uns“, meinte Trainer Rampelt, für dessen Team es bereits am kommenden Sonntag mit dem Halbfinale weitergeht.