
Nach drei gespielten Partien gehört Berge zu den wenigen Teams, die noch ungeschlagen sind. „Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, dass wir nach drei Spielen sieben Punkte auf dem Konto haben würden, hätten wir das sofort unterschrieben“, meint Trainer Klaus Hartke. Dennoch wird dem TuS der gute Start nicht zu Kopfe steigen: Gegen Ankum werden sich die Hausherren wohl in erster Linie auf die Defenisve konzentrieren, die die Basis für den bisherigen Erfolg war. Erschwerend kommt hinzu, dass mit Jannes Sabelhaus eine wichtige Kraft in der dünn besetzten Offensive gesperrt ist.
Nimmt man den Bezirkspokal und die Liga zusammen hat der Quitt Ankum in dieser Saison erst zwei Tore in vier Partien erzielt. Angesichts der Berger Abwehrstärke werden die Sorgenfalten der Ankumer daher wohl kaum kleiner. Das erfolgreiche Sturmduo der Vorsaison aus Tim von dem Brinke (gewechselt) und Erik Kirchkesner (derzeit verletzt) steht aktuell nicht zur Verfügung.
„Jammern wollen wir deshalb aber nicht“, betont Trainer Norbert Grüter, der einen breit aufgestellten Kader zur Verfügung hat. Zuletzt gab es zwei knappe Niederlagen gegen Hollage und Dodesheide. „Das spielt jetzt alles keine Rolle. Wir fahren nach Berge, um drei Punkte zu holen“, so Grüter.
Heute Abend steht für den SC Rieste das nächste Heimspiel auf Lage an. Um 19.30 Uhr wird die Partie gegen Viktoria Gesmold angepfiffen. Zuletzt trafen die beiden Teams am Ende der letzten Saison aufeinander: Im Duell der Kreisligameister aus Nord und Süd konnte sich Rieste zur Nummer eins im Landkreis krönen. Jetzt geht es aber um ganz andere Dinge: Als Aufsteiger wollen beide Vereine den Klassenerhalt in der Bezirksliga erreichen. Auf dem Weg dahin ist keinem der beiden bisher ein Sieg gelungen.
Während Rieste aber zumindest in drei von vier Spielen je einen Punkt holte, ist Gesmold mit nur einem Zähler Vorletzter der Tabelle. In Rieste ist die Vitkoria außerdem schon fast zum Erfolg verdammt: Danach geht es fast ausschließlich gegen Teams aus den oberen Regionen der Bezirksliga.
Auch der Quakenbrücker SC spielt am heutigen Freitagabend: Um 19.30 Uhr sind die Artländer beim SSC Dodesheide zu Gast. Nach wechselhaften Leistungen sind die Osnabrücker nur schwer einzuschätzen. Mit einer ausgeglichenen Mannschaft will der SSC wieder weiter oben abschließen, nachdem Platz neun und elf in den Vorjahren enttäuchend waren. Das letzte Duell der beiden Kontrahenten – im Mai in Osnabrück – konnte der QSC spektakulär mit 5:1 für sich entscheiden.