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Freitag 19.05.17 15:43 Uhr |Autor: Andreas Heilmaier
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SVA will Forstern nicht nur zur Meisterschaft gratulieren

Unter Umständen kann der FC Forstern bereits am drittletzten Spieltag den Aufstieg in die Kreisklasse klar machen, aber die Veilchen hoffen, dass der Erfolg des FCF noch etwas vertagt wird

Am letzten Spieltag hätten die Veilchen mit einem Sieg gegen den Lokalrivalen FC Erding den Klassenerhalt endgültig in trockene Tücher bringen können, doch nach der 1:2-Niederlage ist die SpVgg noch nicht am Ziel und in den letzten 3 Spielen ist man in jedem Fall gezwungen, noch Zähler auf die Habenseite zu bringen.

Die erste Möglichkeit gibt es für die Semptstädter am kommenden Sonntag beim Gastspiel beim Tabellenführer FC Forstern und dass dort die Trauben hoch hängen, ist jedem im Altenerdinger Lager bewusst, doch trotzdem will man nicht schon vor der Partei die weiße Fahne schwenken, sondern man will für eine Überraschung sorgen.

Allerdings wird auch der FC Forstern am Sonntag alles daran setzen, um als Sieger vom Platz zu gehen, dann nach dem der Verfolger FC Finsing im Nachholspiel beim FC Moosinning III nicht über ein torloses Remis hinausgekommen ist, kann die Elf von Trainer Cabric Mirza unter Umständen schon den Sprung in die Kreisklasse schaffen.

Der Aufstieg wäre bei einem Sieg gegen die SpVgg perfekt und gleichzeitig dürfte Finsing gegen den FC Erding nicht über ein Remis hinauskommen, sodass die die Grün-Weißen sicherlich hochmotiviert in das Spiel gehen werden.

Zu Beginn der Saison sah es eigentlich gar nicht danach aus, als müsse der FCF auf diesem Triumph so lange warten, denn man startete mit 11 Siegen in Folge in das Spieljahr, sodass die Experten schon von einem Durchmarsch in die Kreisklasse ausgingen.

Aber in den letzten 3 Spielen vor der Winterpause kam etwas Sand ins Getriebe und man verbuchte nur noch einen einzigen Zähler auf der Habenseite und ebnete den Finsing den Weg, wieder an den Klassenprimus heranzurücken.

Aber dann kam für den kommenden Gegner die Winterpause genau zum richtigen Zeitpunkt, denn seit Beginn der Rückrunde zeigte sich Forstern wieder sehr stabil und vor allem der 8:0-Erfolg beim FC Finsing zeigte die diesjährige Vormachtstellung in der Liga.

Wenn man den bisherigen Verlauf im Jahr 2017 genauer unter die Lupe, ist man beeindruckt, denn Schlussmann Georg Els musste bislang kein einziges Mal hinter sich greifen, was die Stärke der Abwehrreihe eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Auch ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, welche Qualität die Hintermannschaft hat, denn 12 Gegentore in 21 Spielen sprechen eine deutliche Sprache und zeigen den Kickern der SpVgg, dass man vor dem FCF-Tor eine effiziente Chancenauswertung an den Tag legen muss.

Neben Torhüter Els sind hier mit Michael Bowinzki, Andreas Harthaler, Ludwig Kirmeier und vor allem Markus Estermann, der zudem in der Offensive mit 5 Treffern besticht, individuell sehr starke Spieler zu nennen.

Aber trotz der sehr guten Defensive überzeugt auch das Forstener Angriffsspiel und mit 67 Treffern verfügt man aktuell über die beste Angriffsreihe in der gesamten Liga.

Einen entscheidenden Anteil an dieser „Trefferflut“ hat ohne jeden Zweifel Angreifer Benjamin Wall, der heuer nicht zu bremsen ist und mit 28 Toren aktuell die Torschützenliste in der Kreisklasse anführt. Wall besitzt alle Qualitäten, denn der versteht es, sowohl mit dem Fuß als auch mit dem Kopf Spiele zu entscheiden, sodass man auf ihn in jedem Fall ein wachsames Auge legen muss.

Freilich ist der Torjäger im Angriff nicht auf sich alleine gestellt, denn mit Christian Fußstetter und Markus Mössler kann Trainer Cabric noch auf sein leistungsstarkes und treffsicheres Duo zurückgreifen, das Speile im Alleingang entscheiden kann und jeweils schon siebenmal ins Schwarze getroffen hat.

Diese Einschätzung zum kommenden Gegner zeigt also deutlich, dass der SpVgg nicht die Favoritenrolle zukommen, aber gerade in einem solchen Spiel kann man nichts verlieren und schon im Hinspiel zeigten die Veilchen, dass man auch gegen den FC Forstern nicht chancenlos ist.

Jedoch kann das Trainergespann Andreas Heilmaier und Georg Empl nicht auf alle Spieler zurückgreifen, denn mit Andreas und Stefan Pieczonka, Dennis Viktor, Santiago Sole und Matthieu Enge fehlen einige Spieler und nachdem zuletzt auch zahlreiche Akteure in den Kader der Kreisligamannschaft aufgerückt sind, muss man bei der Aufstellung doch etwas improvisieren.

Aber auch die Nachrücker haben im Training gezeigt, dass sie durchaus mehr als Ersatz sind, sodass man in jedem Fall mit einer schlagkräftigen Mannschaft aufläuft, die hoffentlich für eine Überraschung sorgen kann.

 
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