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Dienstag 18.04.17 12:21 Uhr |Autor: SpVg Porz/Peter Dicke 149

Porz hat keine Ausreden

Bittere 1:4-Heimniederlage gegen den FC Rheinsüd
Trainer Ralf Fielen schritt nach ernüchternden und fast demütigenden 90 Minuten nachdenklich ins Vereinsheim der SpVg. Porz. Er hatte keine wirkliche Erklärung für die Niederlage, „die gefühlt sogar noch höher ausgegangen ist“.

Immerhin: Obwohl er den im Gegensatz zum Hinspiel erfrischend aufspielenden Gegner etwas zu sehr überhöhte, suchte der Coach gar nicht erst nach Ausreden. „Da gibt es nichts schönzureden“, sagte er: "Rheinsüd war uns in allen Belangen überlegen." Das traf in der Tat zu, obwohl die SpVg. Porz noch mit einem 1:1 in die Pause gegangen war und kurz nach dem Wiederanpfiff sogar in Führung hätte gehen können.

Dass die Porzer diese Möglichkeiten hatten, lag an der mangelnden Effektivität der stark aufspielenden Fußballer von der anderen Rheinseite. Und am überragenden Torhüter Christian Zyzniewski, der mehr als eine Handvoll Großtaten vollbrachte. „Da waren zwei oder drei Unmögliche dabei“, meinte Ralf Fielen und ergänzte: „Christian hat uns im Spiel gehalten.“

Nachdem der Porzer Keeper einige starke Paraden gezeigt hatte, verursachte er in höchster Not einen Foulelfmeter, der dann zur Gästeführung genutzt wurde (31.). Aber er hielt im Anschluss wieder fantastisch. Dann erzielten die Rothosen fast wie aus dem Nichts den Ausgleich: Durdu Varol köpfte eine weite Freistoßflanke in den Winkel des Tores von Rheinsüd (40.).

In der zweiten Halbzeit schien es eine Zeit so, als würden die Porzer endlich ins Spiel finden. Zweimal reagierte jetzt der Gästetorhüter Marijan Petrov großartig, er vereitelte mit seinen Glanztaten die Chancen von Christian Wexeler (50.) und Marc Franke (55.). Anschießend nahm Rheinsüd das Heft fest in die Hand und erspielte sich wieder im Minutentakt Torchancen. Nach dem erneuten Führungstreffer (63.) ließen sie nicht mehr nach und legten mit zwei blitzsauberen Toren in der Schlussphase (86./90.) nach.

Ralf Fielen wusste nach der Niederlage, dass jeder Begründungsversuch nach einer Ausrede geklungen hätte. Deshalb gab er nach Spielschluss nur ein kurzes und prägnantes Statement ab: "Rheinsüd hat es gut gemacht und wir schlecht."
 
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