Lokomotive Wengerohr - bald auch in der Jugend?
Donnerstag 28.09.17 20:00 Uhr|Autor: Lutz Schinköth378
F: Schwarz

Lokomotive Wengerohr - bald auch in der Jugend?

Trainer Jan Kohlei rundum zufrieden – gute Integration nach Neugründung.

Der im Sommer neu gegründete Verein Sportfreunde Lokomotive Wengerohr-Belingen ist in der Kreisliga CI angekommen und verweist auf eine positive Startbilanz. Neben dem respektablen sechsten Platz geht es nicht nur in sportlicher Hinsicht bergauf. Auch im Vereinsheim und auf dem Rasenplatz in Ürzig gibt es positive Signale.




„Mit der Startphase bin ich sehr zufrieden. So hatten wir uns das nicht erträumt. Die Mannschaft wächst immer besser zusammen, es geht kontinuierlich voran“, ist Trainer Jan Kohlei vor allem mit der jüngsten sportlichen Entwicklung zufrieden. Nach der Neugründung im Frühsommer hatte Kohlei noch mit einigen Unwägbarkeiten in der sechswöchigen Vorbereitung zu kämpfen. „Doch dann wurde die Mannschaft immer stärker.“ Der Spiel- und Trainingsbetrieb läuft mittlerweile reibungslos. Der Verein pachtete das Sportgelände im nahen Ürzig. Seitdem ist die Trainingsbeteiligung stetig gewachsen. Auch das Drumherum bezeichnet Kohlei als vorbildlich. „Die Jungs und der ganze Verein haben viel Zeit und Arbeit, teilweise auch privates Geld in das neue Vereinsheim investiert. Wir pflegen das Gelände, der Rasen ist natürlich noch verbesserungswürdig. Von daher suchen wir noch einen Sponsor für den Platz“, betont Kohlei. Es habe sich bereits eine kleine Stammformation entwickelt – 15 Leute seien konstant anwesend bei den zwei Trainingseinheiten pro Woche. Kraft und Kondition stehen momentan noch vor allem im Fokus.

"Wollen Ball ins Tor reintragen"

„Wir haben gemerkt, dass wir schonmal gegen Mitte der zweiten Halbzeit konditionell eingebrochen sind. Da müssen wir was tun“, sagt Kohlei, der auch verstärkt auf spielerisch-taktische Dinge Wert legt. „Das Zusammenspiel, insbesondere das Kurzpassspiel und die Laufwege, sind noch ausbaufähig. Doch es ist auch ganz normal, dass sich die Automatismen erst einspielen müssen. Auch tun wir uns beim Torabschluss noch schwer, manchmal wollen wir den Ball ins Tor reintragen.“ Derzeit muss der Coach ohne den kürzlich am Fuß operierten Johannes Schulz auskommen, dafür steht der Torjäger Kai Krimmel nach einer langen Verletzung wieder im Kader. Kommen jetzt noch die an Grippe erkrankten Spieler zurück, sind wir fast vollzählig.“ Das jüngste 2:1 gegen Zells Reserve bedeutete den dritten Sieg. Insgesamt sind jetzt zwölf Punkte auf dem Konto. „Wenn wir mal ein Jahr zusammengespielt haben, dann sieht es nächstes Jahr schon anders aus. Das Projekt Lok Wengerohr läuft langfristig und wird auch im Jugendbereich seinen Anfang machen.“ (L.S.).



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