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Mittwoch 06.09.17 15:25 Uhr |Autor: Fabian Thomsen, SIF 75

Elferkrimi auf dem Holmberg

Slesvig IF setzt sich glücklich im Elfmeterschießen gegen Harrislee durch / Ein Spielbericht von Fabian Thomsen, SIF
Im Viertelfinale des Kreispokals trafen am Dienstagabend die beiden Verbandsligisten TSV Nord Harrislee und Slesvig IF aufeinander.

In der ersten Halbzeit war von beiden Seiten viel Abtasten zu vernehmen mit schwachem fußballerischen Niveau. Die beste Chance hatte der Gast, als Tobias Siert einen Freistoß knapp über das Tor setzte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte Harrislee etwas um und veranlagte ihr eigenes Spiel druckvoller. So erspielten sie sich mehrere gefährliche Angriffe, die zum Teil aber kläglich vergeben wurden.

SIF versuchte immer wieder, Entlastung zu finden, wurde aber schließlich immer weiter in Richtung eigenes Tor gedrängt. Kurz vor Schluss, als sich beide Mannschaften schon auf eine Verlängerung einzustellen schienen, konnte SIF doch einen Angriff bis zum Abschluss zu Ende spielen. Der eingewechselte Morten Wegner setzte sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und legte auf Tobi Siert ab, der überlegt vollstreckte.

Wie schon eine Runde zuvor hatte SIF spät zugeschlagen. Dieses Mal konnten sie nicht noch nachlegen, da Harrislee verständlicherweise alles nach vorne warf. Ein eigentlich ungefährlicher langer Ball in Richtung langen Pfosten wurde aber kurz vor Schluss vom Keeper von SIF dem Gegenspieler direkt vor die Füße gelegt, was zum Ausgleich führte.

Es war also doch Verlängerung angesagt. In dieser fand fast ausschließlich ein Spiel auf ein Tor statt. SIF kam überhaupt nicht mehr aus der eigenen Hälfte. Harrislee vergab mehrere gute Chancen, wie ihr Trainer ja schon zuvor über die Zeitung zu Wissen gab. Teils wurden Bälle aus kurzer Entfernung neben das Tor gesetzt, teils rettete der SIF-Keeper. So ging es tatsächlich ins Elfmeterschießen.

Als hier die Seiten gewählt wurden und die Wahl auf das Tor in Richtung Nebenplatz ging, kam von Seiten der Harrislee-Spieler der Einwand, man müsse ja immer so weit laufen um den Ball zu holen. Nun ja, etwas zynisch ausgedrückt, die Bälle holen mussten sie nicht, zweimal verfehlten sie aber dennoch ihr Ziel, als sie in Kenny Koch ihren Meister fanden. SIF verwandelte ihre vier Elfmeter allesamt. Zwei konnte der TW nicht entscheidend ablenken, zwei waren unhaltbar.

So war es SIF, die am Ende sehr glücklich über den Einzug ins Halbfinale und dem Überwintern im Pokal jubeln konnten.
 
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