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Freitag 25.08.17 14:10 Uhr|Autor: Blick vom Fernsehturm / Benjamin Schieler604
Maximilian Uhlenberg bleibt der SGM ABV/TSV07 Stuttgart treu. Foto: Eibner Collage FuPa Stuttgart

Maximilian Uhlenberg: ABV mein bester "Vreund"

Der Stürmer wird von vielen höherklassigen Vereinen umworben, bleibt seiner ABV aber treu
Topstürmer Maximilian Uhlenberg von der SGM ABV/TSV 07 Stuttgart hat in der vergangenen Saison 50 Tore in 19 Spielen erzielt. Er ist begehrt, aber treu.

Sie nennen ihn „The Tank“. Wenn Maximilian Uhlenberg an den Ball geht, ist man als Gegenspieler gut beraten, sich zu wappnen. Einst als defensiver Mittelfeldspieler, Typ Lucio, eingesetzt, ging der robuste 26-Jährige in der vergangenen Saison in der Kreisliga B für die Spielgemeinschaft ABV Stuttgart/TSV 07 Stuttgart als Stürmer auf Torejagd – und dies sehr erfolgreich. Mit 50 Treffern aus 19 Partien weist er die beste Quote aller aktiven Herren in Württemberg auf, die mehr als die Hälfte aller Partien absolviert haben. Lukrative Angebote aus der Landes- und Verbandsliga ließen nicht lange auf sich warten. Uhlenberg hat sie alle abgelehnt. Er will weiter mit seinen Kumpels kicken.

Im letzten Saisonspiel der SGM ABV Stuttgart/TSV 07 Stuttgart am 3. Juni lief die 88. Spielminute, als Maximilian Uhlenberg mit dem Ball alleine auf den Torwart des 1. FV Stuttgart 1896 zulief und sich seine Mitspieler zum kollektiven Freudentaumel bereit machten. 10:2 führte der Gastgeber zu diesem Zeitpunkt, doch das 11:2 war ein besonders umjubelter Treffer. Sein fünftes Tor an diesem Tag war gleichzeitig sein 50. Saisontreffer und kostete den Angreifer gemäß einer Wette mit dem Team fünf Kästen Bier. „Ich habe sie gerne gezahlt“, sagt er.

Probetraining beim FC Basel

Vom fußballerischen Potenzial her könnte Uhlenberg weit höher kicken als in der Kreisliga. Groß geworden beim FV Lörrach-Brombach, absolvierte er in der Jugend ein Probetraining beim FC Basel, in dem Jahrgang, aus dem die Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka erwuchsen. Für den Sprung zum Proficlub hat es damals nicht gereicht, beim SV Weil am Rhein kam er aber mehrere Spielzeiten hinweg in der Verbandsliga zum Einsatz. Auch dann noch, als er längst in Stuttgart studiert hat und nur zu den Spielen anreiste. Erst ein Trainerwechsel in Weil beendete das. Der neue Coach kannte ihn nicht. Uhlenberg schloss sich dem ABV an.

Er ist nicht der einzige Fußballer mit höherklassiger Erfahrung im Kader, und ihre Spielstärke haben die Degerlocher zuletzt mit dem souveränen Meistertitel bewiesen. Der Trainer Paul Wrensch habe jeden einzelnen Spieler technisch und mental nach vorne gebracht, sagt Uhlenberg. Und Wrensch war es auch, der ihm die nötige Motivationsspritze verpasste. Als Uhlenberg nach einer einjährigen Zwangspause wegen eines Kreuzbandrisses darum bat, künftig im Sturm spielen zu dürfen, nickte der Coach – und verlangte spaßeshalber drei Tore pro Partie. „Das hat mich angespornt. Ich hatte es immer im Hinterkopf“, sagt der Neu-Angreifer.

Angebote aus der Landes- und Verbandsliga

Gut 2,6 Treffer statt drei sind es letztlich geworden – eine dennoch sehr achtbare Quote, die einige Vereine aufhorchen ließ. Die Angebote kamen unter anderem aus der Landes- und Verbandsliga und waren teilweise durchaus lukrativ. Uhlenberg aber dachte nicht an einen Wechsel. Er fühlt sich aufgehoben unter den „allerbesten Vreunden“, wie sie sich beim ABV nennen. Der mögliche Zusatzverdienst reizt ihn nicht. „Ich habe schon für Geld gespielt. Es macht vieles kaputt und schadet dem Spaß“, sagt er und fügt augenzwinkernd hinzu: „Solange der VfB oder die Kickers nicht anfragen, kriegt man mich vom ABV nicht weg.“

Der Ligaalltag in der kommenden Saison heißt für ihn also Kreisliga A. „Ich denke, unser Potenzial reicht aus, um oben mithalten zu können“, sagt er zu den Aussichten. Erneut direkt wieder runter, wie nach dem bislang letzten Aufstieg vor zwei Jahren, werde es diesmal nicht gehen – damals hatte sich nicht nur er, sondern auch der Kapitän und Innenverteidiger Matthias Epping früh in der Saison schwer verletzt. Und seine eigenen Ziele? „Ich möchte mich weiter entwickeln. In meinem ersten Jahr als Stürmer habe ich noch viele Fehler gemacht.“

Vielleicht ist das der Grund dafür, dass Maximilian Uhlenberg von der bundesweit besten Torquote in der Spielzeit 2016/2017 ein ganzes Stück entfernt war. Linda Heinz, B-Juniorin der SG Hickengrund (Nordrhein-Westfalen), traf in 31 Ligapartien stolze 216-mal, machte also durchschnittlich knapp sieben Kisten pro Spiel. Uhlenberg lacht, als er das hört. Aber wer weiß: Vielleicht spornt ihn der Vergleich ja an.

PERSÖNLICHE DATEN

Maximilian Uhlenberg
Hochgeladen von: Daniel Dick 

Maximilian Uhlenberg

10
Position: Mittelfeld
Geburtsdatum: 23.03.1991 (26)
Nationalität: Deutschland
Größe: 1.85 m
Gewicht: 87 kg
Profilaufrufe: 2.276
SGM ABV Stuttgart / TSV 07 Stuttgart
Kreisliga A2 Stuttgart
Spieler

TRAINERSTATIONEN

S S U N T P PpS
Gesamt-Statistik 11 0 1 10 -30 1 0,09
15/16 SGM ABV Stuttgart / TSV 07 Stuttgart
Trainer 11 0 1 10 11:41 1 0,09

SPIELERSTATIONEN

Einsatz Tore Vorlagen Elfmeter Gelb Gelb-Rot Rot Einwechsel Auswechsel Gesamtspielzeit Elf der Woche
Gesamt-Statistik 56 84 16 6/7 6 1 1 5 14 4459 1
17/18 SGM ABV Stuttgart / TSV 07 Stuttgart - 0 0 -/- 0 0 0 - - - 0
17/18 SGM ABV Stuttgart / TSV 07 Stuttgart II - 0 0 -/- 0 0 0 - - - 0
16/17 SGM ABV Stuttgart / TSV 07 Stuttgart II 2 0 0 -/- 0 0 0 1 1 107 0
16/17 SGM ABV Stuttgart / TSV 07 Stuttgart 19 50 9 5/6 0 0 0 2 2 1597 0
15/16 SGM ABV Stuttgart / TSV 07 Stuttgart 2 3 0 1/1 0 0 0 - - 180 1
14/15 SGM ABV Stuttgart / TSV 07 Stuttgart 22 31 7 -/- 3 1 0 - 11 1734 0
13/14 SV Weil 1910 11 0 0 -/- 3 0 1 2 - 841 0

 

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