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Mittwoch 19.04.17 07:00 Uhr|Autor: Dominik Dittmar
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Die SG Wildsachsen ist nach dem 2:0-Sieg im direkten Duell an der Spvgg. Hochheim vorbeigezogen F: Lorenz

"Es ging ein Ruck durch die Mannschaft"

Big-Points gegen Spvgg. Hochheim +++ Zerbe: "Werden die Mannschaft zusammenhalten können" +++ Unklare Abstiegssituation
Main-Taunus. Große Freude im Lager der SG Wildsachsen. Der Kreisoberligist entschied das Kellerduell gegen die Spvgg. Hochheim mit 2:0 für sich und zog damit an den Hochheimern in der Tabelle vorbei. Aktuell belegt die Mannschaft von Matthias Zerbe den 14. Tabellenplatz, der unter Umständen zum direkten Klassenerhalt reichen könnte.

Abhängig ist die ganze Abstiegssituation von dem Endstand in der Gruppenliga Wiesbaden und ob Vereine aus dem Main-Taunus-Kreis den Gang in eine Liga tiefer antreten müssen. "In der Kreisoberliga Main-Taunus liegt die Richtzahl bei 17 Vereinen. Aktuell liegt die Liga unter dieser Zahl und würde meiner Meinung nach selbst einen Absteiger aus der Gruppenliga vertragen. Entsprechend würde nur der Letzte absteigen und der Vorletzte die Relegation spielen", so SG-Übungsleiter Zerbe. "Den Drittletzten Platz wollen wir also mit allen Mitteln verteidigen."

Zerbe auch 2017/2018 Trainer bei Wildsachsen

"Eine klare Aussage bzgl. der Abstiegssituation gibt es aber leider nicht", bedauert Zerbe die unklare Situation. Unabhängig davon plant man aber beim letztjährigen Gruppenligisten zweigleisig. So verlängerte Zerbe kürzlich seinen Vertrag für die kommende Spielzeit. "Und auch fast alle Spieler haben für die nächste Saison ihr Wort gegeben", freut sich der 38-Jährige. Lediglich bei zwei Spielern, u.a. Torhüter Tobias Rustler, der am überlegen ist, ob er pausiert, ist die Zukunft noch offen. Insgesamt ist Zerbe mit der aktuellen Entwicklung zufrieden. In den letzten vier Spielen gab es nur eine Niederlage. "Wir haben zur Zeit alle Leute an Bord. Das war vor allem in der Hinrunde ein Problem", hatte Zerbe verletzungsbedingt schon das ein oder andere Mal Schwierigkeiten einen Kader zusammen zu bekommen, bei dem er auch dreimal wechseln konnte. "In der neuen Saison gilt es unsere Schwachpunkte zu minimieren." So sei die Mannschaft nach dem Wegfall eines Spielers hin und wieder "wie ein Kartenhaus zusammengefallen. So zum Beispiel im Spiel gegen Ruppertshain (Anmerkung d. Redaktion: 0:9), nachdem David Olbrich verletzt raus musste", schildert Zerbe.

Zerbe: "Unsere Entwicklung ist unter dem Strich super."

So hätten auch bereits zwei Neuzugänge für die kommende Saison zugesagt. "Dabei war es vor ein paar Wochen noch fraglich, ob und wie es in Wildsachsen weitergeht. Aber durch die Mannschaft ist ein Ruck gegangen", schildert Zerbe. "Ich bin davon überzeugt, dass wir nächste Saison eine schlagkräftige Truppe haben werden. Man darf schließlich nicht vergessen: durch den Abstieg aus der Gruppenliga haben wir unsere ganzen Leistungsträger verloren, parallel dazu war auch unsere zweite Mannschaft abgestiegen. Entsprechend wollten wir die Mannschaft dieses Jahr konsolidieren." Bei der Freude über die zuletzt sportlich guten Wochen gibt es dann aber doch ein Thema, was für Unzufriedenheit bei der SG Wildsachsen sorgt: der Hartplatz. "Von der Stadt Hofheim gab es eigentlich schon die Zusage, dass wir einen Kunstrasenplatz bekommen. Nun wurde das auf 2019 verschoben. Eine merkwürdige Geschichte und ein Armutszeugnis", so sie klaren Worte von Zerbe. "Ein Kunstrasenplatz würde sich noch weiter positiv auf unsere sportliche Situation auswirken", ist er überzeugt. Sein Fazit dennoch: "Unsere Entwicklung ist unter dem Strich super."

 
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