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Freitag 21.04.17 10:48 Uhr|Autor: red39
SG-Spielertrainer Ümit Erdem (li.) hofft im Kampf um den Klassenerhalt auf Punkte gegen die Kreisoberliga-Spitzenteams.

Erdem erkennt Aufwärtstrend

Im Abstiegskampf wartet auf die SG Riedrode ein happiges Restprogramm

Auf seinen ersten Sieg als Trainer der SG Riedrode muss Ümit Erdem noch warten. Der Neu-Coach der Gelb-Schwarzen hat aber trotz der jüngsten Unentschieden gegen den SV Winterkasten (1:1) und bei der SG Einhausen (4:4) einen Aufwärtstrend bei seiner Mannschaft ausgemacht. „Gerade das Spiel in Einhausen hat Hoffnung gegeben. Wir haben eine gute Moral gezeigt“, so Erdem. Die werden die Riedroder auch an diesem Sonntag brauchen. Ab 15 Uhr gastiert mit dem SV Unter-Flockenbach das Nonplusultra der Kreisoberliga auf dem Waldsportplatz. „Das wird nicht einfach, wir sind aber nicht chancenlos“, sagt Erdem.



Das Spiel in Einhausen mag für Erdem ein Schritt nach vorne gewesen sein. Die Riedroder stecken mit 30 Punkten aber weiter tief im Abstiegssumpf und haben ein happiges Restprogramm vor der Brust. Aber muss das tatsächlich ein Nachteil für die SG sein? „Ich bin jetzt seit vier Jahren hier. In dieser Zeit haben uns eher die Teams von oben gelegen, wenn wir nicht selbst das Spiel machen müssen“, so Erdem.

Gegen den Tabellenfünften SG Einhausen sicherte sich die SG immerhin einen Zähler. Dreimal lag die Erdem-Elf mit zwei Toren im Hintertreffen, jedes Mal kam die Mannschaft zurück. „Das ist in unserer aktuellen Situation sicher nicht selbstverständlich“, meint Erdem. Und doch trauerte der Coach zwei verlorenen Punkten nach. Zwar kam die SG erst in den Schlussminuten zum Ausgleich. Aber mit zwei dicken Chancen hätte die Partie auch mit einem Auswärtssieg enden können.

Vier Punkte Vorsprung auf den Vorletzten Winterkasten

Im enorm engen Tabellenkeller der Kreisoberliga wäre ein Sieg Gold wert gewesen. Derzeit haben die Riedroder vier Punkte Vorsprung auf den Vorletzten SV Winterkasten und liegen drei Zähler vor dem FC Alemannia Groß-Rohrheim, der den Relegationsplatz belegt. Nun kommt ausgerechnet mit Unter-Flockenbach die beste Mannschaft der Kreisoberliga, die am Sonntag auch noch die Meisterschaft vorzeitig klarmachen kann. „Ich hoffe, dass wir die Feier verschieben können“, sagt Ümit Erdem.

Immerhin sieht es personell bei den Riedrodern vor den entscheidenden Wochen wieder etwas besser aus. Zuletzt mussten auch Spieler aus der zweiten Mannschaft im Kreisoberliga-Kader aushelfen, jetzt hofft Ümit Erdem auf einige Rückkehrer. Doch die, die lange verletzt waren, brauchen natürlich Zeit, um ihr altes Leistungsvermögen zu erreichen. Zeit, die der SG Riedrode in der aktuellen Situation eigentlich nicht zur Verfügung steht.

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Schwere Aufgaben

Die letzten sechs Saisonspiele haben es in sich: Im Kampf um den Klassenerhalt trifft die SG Riedrode in den nächsten Wochen auf die Top Vier der Kreisoberliga. Zu Hause bekommen es die Gelb-Schwarzen mit dem designierten Meister SV Unter-Flockenbach und dem Tabellenzweiten Anatolia Birkenau zu tun. Auswärts muss die SG bei der TSV Auerbach und dem FV Hofheim ran.

 
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