
Bereits in der ersten Minute gab es den ersten Aufreger. Aus zwölf Minuten gab es nach einem Rückpass auf den Keeper indirekten Freistoß für die Heldburger. Stephan Schmidt brachte aber das Leder nicht an der zahlenmäßig großen Mauer – alle Gästespieler waren hier hinter dem Ball - vorbei. Die zweite Toraktion im Spiel war dann erst in der 39. Spielminute. Einen Freistoß aus 22 Metern – nach Foulspiel an Eric Hummel – zirkelte Stephan Schmidt aus zentraler Position diesmal über die Mauer und unter die Querlatte zur Heldburger Führung ins Tor.
Die Mannschaft von Trainer Volker Probst spielte im II. Durchgang mutiger nach vorn. Aber klare Torchancen gab es auch hier nicht. Im Gegenteil – den ersten konstruktiven Angriff nach dem Seitenwechsel nutzten die Unterländer zum 2:0.
Die Wäldler wechselten drei Mal und versuchten es mit neuen Kräften. Eine Kopfballchance (77.) und der Versuch von Wagner übers Tor waren die besten Torannäherungen. In der fünften Minute der Nachspielzeit gelang noch der Anschlusstreffer. Josef Hienzsch hämmerte den Freistoß in die Maschen. Kurz danach war Schluss.
Marko Weigand (Coach Heldburg): „Die Jungs haben es sich heute verdient. Wir waren über die 90 Minuten die bessere Mannschaft. Wir haben das Punktspiel in Lauscha ausgewertet und danach unseren Matchplan aufgestellt. Der Anschlusstreffer fiel zum Glück recht spät.“
Volker Probst (SG-Trainer): „Die Enttäuschung ist natürlich groß, dass wir es nicht geschafft haben. Wir haben eine gute Saison gespielt und verbleiben dennoch in der Kreisliga. Ich weiß nicht ob es verdient war für Heldburg, vielleicht sind sie heute der glückliche Sieger. Wir sind etwas zu spät aufgewacht. Und haben am Ende noch einmal alles riskiert.“