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Freitag 08.09.17 12:00 Uhr|Autor: Mario Luge350
Mindestens einen Zähler will Krick mit seiner Eintracht am Samstag ergattern.

"Immer noch etwas Besonderes"

Interview mit Patrick Krick vor dem Verbandsliga-Derby +++ Samstag kehrt der Trainer von Eintracht Bad Kreuznach an seine alte Wirkungsstätte zurück

BAD KREUZNACH. Wenn sich am Samstag in Waldalgesheim der SV Alemannia und die SG Eintracht gegenüberstehen, ist es für den Bad Kreuznacher Trainer eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte. 2009 und 2010 spielte Patrick Krick zwei Jahre lang an der Waldstraße unter anderem im ersten Waldalgesheimer Oberliga-Jahr überhaupt , trainierte gemeinsam mit Bruder Dennis in dieser Zeit auch die SVA-A-Junioren in der Verbandsliga. Jetzt wartet also ein besonderer Kick auf den 33-Jährigen oder doch nicht?



Herr Krick, kribbelt es immer noch etwas mehr vor einem Duell mit Waldalgesheim?

Ja, klar. Ich kenne zwar nicht mehr so viele Spieler, aber immer noch zahlreiche Leute aus dem Umfeld der Alemannia. Insgesamt ist es allerdings auch nicht das ganz große Derby wie etwa gegen Bingen.

Welche Erinnerungen sind geblieben?

Da war vor allem als Trainer die Relegation zur Verbandsliga gegen die A-Junioren der Eintracht. Damals ist der frühere SVA-Trainer, Harald Kolz, mit fast der gesamten Mannschaft nach Bad Kreuznach gewechselt. Auch die Rückrunde 2010 in der ersten Mannschaft mit Michael "Schorsch" Müller war grandios. Vom Trainer und von der Stimmung her. In dieser Konstellation hätte man auf Dauer in der Oberliga im oberen Drittel mitspielen können.

Welche Unterschiede kennzeichnen beide Klubs?

Waldalgesheim wird durch großes Ehrenamt belebt und ein starkes Umfeld. Als Gesamtverein etwa mit anderen Abteilungen, dem Rhein-Nahe-Turnier oder der Fastnacht ist die Alemannia gefestigter. Bei der SGE herrscht größere Erwartungshaltung und mehr Druck.

Und wie sieht es mit Gemeinsamkeiten aus?

Da sehe ich außer der gemeinsamen Spielklasse eigentlich keine.

Wie lautet Ihr Tipp für Samstag?

Unser Minimalziel ist natürlich ein Punkt. Entscheidend wird aber sein, welche Reaktion wir auf die Niederlage gegen Bingen zeigen. Und da muss auf jeden Fall eine Leistungssteigerung kommen. Keiner verliert gerne, erst recht nicht in einem Derby.

Das Interview führte Mario Luge.

 
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