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Freitag 08.09.17 12:30 Uhr|Autor: Jochen Werner194
Nach der Niederlage gegen die Hassia geht Einracht Bad Kreuznach (in weiß) mit starkem Willen in das nächste Derby. Archivbild: Schlitz

Derbytime an der Waldstraße

Verbandsligist Waldalgesheim empfängt Bad Kreuznach +++ Beide Teams kennen sich bestens

WALDALGESHEIM. Um 16 Uhr am Samstag ist Derbyzeit im Stadion an der Waldalgesheimer Waldstraße. Dann trifft in der Verbandsliga der heimische SV Alemannia auf die SG Eintracht Bad Kreuznach. Von einer Favoritenstellung will SVA-Trainer Patrick Joerg dabei nichts wissen, vielmehr erwartet er ein intensives Spiel von beiden Seiten, das hoffentlich ähnlich viele Besucher anlockt wie im Vorjahr: Damals waren 350 Zuschauer live dabei. Beide Teams kennen sich bestens, nicht nur vom Rhein-Nahe-Liga-Turnier oder den Partien aus der vergangenen Spielzeit her.



Der extrem bittere Knock-out der Eintracht in der letzten Sekunde gegen Hassia Bingen (2:3) mache die Aufgabe für seine Mannschaft noch schwerer, vermutet Joerg. Er glaubt, dass Kleinigkeiten die Partie entscheiden: „Vieles ist Kopf- und Willenssache. Erfolgreich wird der sein, der sich ein Stückweit mehr reinkniet als der Gegner.“ Heißt: Wer in einer Partie zweier Teams auf Augenhöhe mehr Qualität auf den Platz bekommt oder den Tick glücklicher ist, gewinnt. „Wenn du ein Heimspiel hast, willst du natürlich das Möglichste herausholen“, sagt Joerg und wünscht sich den Dreier, will aber jeglichen Druck und zu hohe Erwartungen von seiner Mannschaft fernhalten.

Dabei ist es für die Alemannia wichtig, die Ordnung zu halten. Nicht, wie etwa zuletzt beim 4:1-Auswärtssieg beim Schlusslicht in Herschberg nach der frühen und sicheren 3:0-Führung mehrere Gänge herunterzuschalten. Obwohl Joerg auch hier gegensteuert: „Herschberg war vom Kopf her unglaublich schwer, weil jeder von den Jungs wusste, dass ein Dreier Pflicht war, sie quasi nur hätten verlieren können.“

Die Eintracht ist fraglos ein anderes Kaliber, auch wenn sie in den vergangenen Wochen zwei verschiedene Gesichter gezeigt hat. „Beide Vereine sind derzeit noch etwas in der Findungsphase“, sagt Joerg und bezieht dabei nahezu die kompette Liga mit ein. Komplett brilliert hat bislang keine Mannschaft, der Start mit zwei englischen Wochen fordert seinen Tribut. Der Waldalgesheimer Trainer will der Tabelle deshalb momentan nicht zu großes Gewicht geben, „erst in fünf bis sechs Spieltagen siehst du wirklich, wohin die Reise in diesem Jahr für die Vereine geht.“ Er selbst will von Spiel zu Spiel denken „und natürlich am liebsten jedes Spiel gewinnen.“

Definitiv ausfallen werden beim SVA weiterhin Marcel Heeg, Patrick Monteiro, Peter Staegemann und Thiemo Stavridis. Ein Fragezeichen steht weiterhin hinter dem Einsatz von Konstantin Sawin, der zuletzt wegen Rückenproblemen pausieren musste.

Im Vorjahr kam die Alemannia zu zwei klaren Erfolgen gegen den damaligen Aufsteiger aus der Kurstadt. An der Waldstraße erzielten Arlind Mulaj (30.) und Konstantin Sawin (84.) die Treffer zu einem ungefährdeten 2:0-Sieg. In der Rückrunde gab es in Winzenheim gar ein 5:2 für die Grün-Weißen. Marcel Heeg (25.) und Konstantin Ludwig (26.) stellten per Doppelschlag die Weichen, Marius Breier (48.), Heeg (69.) und Francesco Teodonno (88.) trugen sich weiterhin in die Torschützenliste ein. Für die an diesem Tag deutlich unterlegene Eintracht verkürzten mit Michael Schmuck (66.) und Niklas Schneider (84.) zwei ehemalige Waldalgesheimer.



 
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