
Bei der SG Dynamo wird momentan die Saison 2019/2020 vorbereitet. Dazu zählt auch, dass die Schwarz-Gelben Spieler und Trainer ein Ziel vor Augen haben. Eine konkrete Punktzahl gibt es zwar noch nicht, Cristian Fiel weiß aber bereits, was er von seinen Jungs sehen will.
Parallelen zwischen der Saisonvorbereitung von Cristian Fiel und Uwe Neuhaus muss man lange suchen. Nicht zuletzt am Saisonziel oder die Vorhaben zu jenem erkennt man das.
Uwe Neuhaus gab als Saisonziel 47 Punkte bekannt. Das Ergebnis: Er wurde im August entlassen, zwei weitere Trainer verfolgten sein Ziel und am 34. Spieltag hatte die SGD nur 42 Zähler auf dem Konto. Und auch in der Vorsaison wurde das Ziel verfehlt. Zwar wurde da keine öffentliche Punktzahl genannt, das Ziel der SGD war es dennoch nicht, die Saison mit einem Punkt Abstand auf einen Abstiegsplatz zu beenden.
Ralf Minge will dem konsequenzlosen Nichterreichen von Ambitionen nun einen Riegel vorschieben. Allerdings möchte er die Ziele auch nicht zu niedrig stecken. „Wenn einer als Rentner im Lehnstuhl sitzt und sagt: ‚Ich habe alle meine Ziele erreicht‘, dann hat er auch etwas falsch gemacht“, meinte er.
Laut Minge ist das Ziel außerdem abhängig von dem Kader, der noch bis zum 31.08. verändert werden kann. „Wir werden uns je nach dem, was noch personell passiert, wieder zusammensetzen und uns unterhalten, damit auch die Jungs eine Orientierung haben und zur gegebenen Zeit Stellung beziehen“, erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer.
Auch Cristian Fiel hat bereits Vorstellungen, was er von seinen Spielern sehen will. Jedoch wird er ihnen keine Punktzahl vorgeben. „Ich bin lange genug im Geschäft und weiß, dass es ein großer Fehler wäre, jetzt etwas über Punkte zu sagen“, sagte der Dynamo-Coach. Viel mehr geht es ihm um die Spielweise, die Dynamo auf den Platz bringen soll. „Ich will einen Fußball sehen, den wir teilweise schon gezeigt haben, aber meistens nur in den Spielen, wo uns das Wasser bis zum Hals stand. Die Art und Weise will ich die ganze Saison sehen.