Mit blau-weißem Auge davongekommen
Freitag 07.08.15 21:38 Uhr|Autor: Thomas Rinke 1.675
Nabil Daouri und Brachstedt verloren knapp gegen Sandersdorf - Nicky Ebert nur symbolisch am Boden. F: Rinke

Mit blau-weißem Auge davongekommen

Union Sandersdorf siegt in Brachstedt mit einem Tor in der Nachspielzeit
Union Sandersdorf steht in der 2. Runde des Landespokals. Was selbstverständlich klingt angesichts des Gegners Blau-Weiß Brachstedt, der zwei Ligen tiefer spielt, war am Freitagabend allerdings alles andere als selbstverständlich. Über die gesamte Spielzeit biss sich der Oberligist an der Abwehr des Landesligisten die Zähne aus, erst ein abgefälschter Schuss von Dan Lochmann entschied in der Nachspielzeit die Partie.


Sandersdorf drückte, Sandersdorf spielte - allerdings war am Brachstedter Strafraum meistens Schluss. Diszipliniert machte der Landesligist die Räume eng und Union fand trotz gepflegtem Kurzpassspiel im Mittelfeld keine Gasse, keinen Weg. Ein Schuss von Dan Lochmann deutlich am langen Pfosten vorbei, ein Schuss von Vincent Mustapha genau auf Keeper Matthias Guderitz und ein Freistoß von Richard Wießner auf das Tor des Gastgebers - das waren die Chancen im ersten Durchgang. 

Brachstedt schlug hinten die Bälle raus und versuchte vorne, mit Sandro Fiebig und Nabil Daouri den einen erfolgreichen Angriff durchzuziehen. Einmal war Daouri auf Rechts durch, sein Querpass in die Mitte landete aber bei Keeper Tom Niclas Herrmann.


Ron Völkel stoppt hier Vincent Mustapha unsanft. F: Rinke

In der 63. Minute hatte Sandersdorf die größte Chance des Spiels. Alexander Schmitt, frisch verpflichtet von der ehemaligen U23 des HFC, steckte durch auf Felix Krause und der spitzelte Keeper Guderitz an, von wo der Ball an den Pfosten klatschte.

In der Schlussphase wurde Brachstedt mutiger und hätte sich dafür beinahe belohnt. Erst köpfte Fiebig eine Ecke von Allert haarscharf am Pfosten vorbei. Die beste Gelegenheit hatte aber David Reza. Frisch ins Spiel gekommen bekam er einen perfekt gespielten Diagonalball in den Lauf und sprintete auf das Sandersdorfer Tor zu. Doch am Sechzehner blieb er mit dem Ball im Rasen hängen und verstolperte. "Wir sagen schon lange, dass der Rasen zu lang ist", moserte nach dem Spiel Brachstedts Abteilungsleiter Sirko Dahlmann. Hier wurde es seiner Mannschaft zum Verhängnis.

In der Nachspielzeit fiel dann doch noch das Tor des Tages. Dan Lochmann bekam den Ball mit dem Rücken zum Tor, drehte sich und schoss. Ein Brachstedter Bein war dazwischen und gab dem Ball eine solche Flugkurve, dass Guderitz im Tor machtlos war bei der Bogenlampe, die hinter im runterfiel und das Spiel entschied. 

Sandersdorf steht aufgrund der Spielanteile natürlich verdient in der nächsten Runde. Aber die klaren Chancen der Brachstedter in der Schlussphase hätten für eine böse Überraschung beim Oberligisten sorgen können.


Finale
Hallescher FC
1. FC Magdeburg
2:1
Halbfinale
FSV Barleben
1. FC Magdeburg
1:5
SG Union Sandersdorf
Hallescher FC
0:7
Viertelfinale
SG Union Sandersdorf
VfB Germania Halberstadt
7:6
BSV Halle-Ammendorf
Hallescher FC
0:3
VfL Halle 1896
1. FC Magdeburg
0:4
SV Eintracht Salzwedel
FSV Barleben
0:3
Achtelfinale
SV Fortuna Magdeburg
VfL Halle 1896
2:3
Burger BC
FSV Barleben
6:7
SV Blau-Weiß Zorbau
Hallescher FC
0:6
FC Grün-Weiß Piesteritz
1. FC Magdeburg
0:8
SV Eintracht Emseloh
SG Union Sandersdorf
2:3
VfB IMO Merseburg
VfB Germania Halberstadt
1:2
SV Eintracht Salzwedel
1. FC Lok Stendal
1:0
SV Irxleben
BSV Halle-Ammendorf
2:3
2. Runde
SG Rot-Weiß Thalheim
SG Union Sandersdorf
0:3
SV Eintracht Emseloh
1. FC Weißenfels
2:1
SV Merseburg 99
BSV Halle-Ammendorf
0:2
1. FC Romonta Amsdorf
FC Grün-Weiß Piesteritz
1:2
SV Blau-Weiß Zorbau
1. FC Zeitz
2:1
VfB 1906 Sangerhausen
VfB IMO Merseburg
0:2
SG Blau-Weiß Bad Kösen
VfL Halle 1896
0:3
1. FC Lok Stendal
Oscherslebener SC
2:1
SV Irxleben
SV Stahl Thale
2:1
SV Eintracht Salzwedel
Haldensleber SC
4:2
FSV Grün-Weiß Ilsenburg
SV Fortuna Magdeburg
6:8
Magdeburger SV Börde
1. FC Magdeburg
0:3
VfB Magdeburg-Ottersleben
FSV Barleben
0:3
SV Eintracht Elster
Hallescher FC
0:4
SG Germania Wulferstedt
VfB Germania Halberstadt
1:3
Burger BC
TV Askania Bernburg
2:0
1. Runde
SV Rot-Weiß Arneburg
VfB Germania Halberstadt
0:3
SG Blau-Weiß Brachstedt
SG Union Sandersdorf
0:1
Turbine Halle
BSV Halle-Ammendorf
1:4
1. FC Weißenfels
1. FC Bitterfeld-Wolfen
3:1
SV Lokomotive Aschersleben
FSV Barleben
0:1
Blankenburger FV
1. FC Lok Stendal
0:4
SV Stahl Thale
SV Dessau 05
7:6
SV Förderstedt
Magdeburger SV Börde
1:3
TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen-Zens
Haldensleber SC
1:4
TuS Schwarz-Weiß Bismark
TV Askania Bernburg
0:3
VfB Magdeburg-Ottersleben
Schönebecker SC
3:0
Germania Olvenstedt
Burger BC
0:5
HSV Medizin Magdeburg
Oscherslebener SC
0:7
SG Germania Wulferstedt
SV Union Heyrothsberge
9:8
FSV Grün-Weiß Ilsenburg
FSV Heide Letzlingen
6:1
FSV Borussia Genthin
SV Irxleben
2:4
FSV Saxonia Tangermünde
SV Fortuna Magdeburg
0:5
SV Eintracht Lüttchendorf
SV Merseburg 99
0:5
TSV Rot-Weiß Zerbst
VfB 1906 Sangerhausen
3:4
SV Eintracht Emseloh
SV Edelweiß Arnstedt
4:2
SV Grün-Weiß Annaburg
VfL Halle 1896
1:4
SG Ramsin
FC Grün-Weiß Piesteritz
2:3
1. FC Zeitz
MSV Eisleben
4:2
SV Blau-Weiß Dölau
SV Eintracht Elster
2:4
TSV Elbe Aken
SG Rot-Weiß Thalheim
0:2
SG Blau-Weiß Bad Kösen
FSV Bennstedt
1:0
SV Eintracht Salzwedel
TSG Calbe
6:0
Kreveser SV
1. FC Magdeburg
1:4
SV Glück Auf Möhlau
1. FC Romonta Amsdorf
1:2
SV Romonta Stedten
VfB IMO Merseburg
0:6
SV Braunsbedra
SV Blau-Weiß Zorbau
1:2
SV Blau-Weiß Farnstädt
Hallescher FC
0:4
Qualifikation
SV Lokomotive Aschersleben
FC Einheit Wernigerode
6:5

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