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Dienstag 13.06.17 13:30 Uhr|Autor: SHZ797

Hannover 96 testet beim SC Weiche Flensburg 08

Der Aufsteiger kommt am 6. Juli ins Manfred-Werner-Stadion / Nord-Duell zwischen HSV und KSV am 19. Juli in Rendsburg

Seit vielen Jahren pflegt der sh:z einen engen Draht zu Hannover 96 und zu Präsident Martin Kind. Was zur Folge hat, dass der niedersächsische Erstliga-Aufsteiger vom 3. bis 7. Juli sein erstes Trainingslager in Kooperation mit dem sh:z in diesem Sommer in St. Peter-Ording aufschlägt. 



Die Mannschaft logiert im Hotel Strandgut, direkt an der Promenade des Nordseebades. Trainer Andre Breitenreiter und Sportchef Horst Heldt zeigten sich angetan von Hotel und Strand, Probleme aber gibt es mit einem geeigneten Trainingsplatz. Beide Plätze in dem Kurort entsprechen nicht den Anforderungen, so dass auf der Anlage des TSV Garding trainiert wird. Die 96er wollten trotz dieser Widrigkeiten unbedingt an St. Peter-Ording mit seiner waldreichen Umgebung und der frischen Seeluft festhalten. In erster Linie geht es in diesem frühen Trainingslager um die Konditionsarbeit.


Der frisch gebackene Bundesligist wird während der Trainingswoche ein Testspiel absolvieren. Am Donnerstag, 6. Juli, gastiert die Mannschaft von Trainer Andre Breitenreiter beim Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 im Manfred-Werner-Stadion im Stadtteil Weiche. Anpfiff ist um 18.30 Uhr. Es ist für den Viertligisten und amtierenden Vizemeister das erste größere Spiel unter dem neuen Vereinsnamen nach der Fusion mit Flensburg 08.

„Das passt ganz hervorragend, wir freuen uns auf Hannover und auf ein volles Stadion“, sagte Weiches Manager Harald Uhr. 96 wird mit seinem kompletten Kader von St. Peter-Ording aus anreisen. Die Fußball-Euphorie ist in der niedersächsischen Metropole nach dem Wiederaufstieg in das Oberhaus riesengroß. Da zu der Zeit in Niedersachsen Ferien sind, wird in Flensburg mit zahlreichen Urlaubern gerechnet. Kartenvorverkauf: alle sh:z-Ticketcenter.

Besonderes Nordderby

In nur zwei Tagen waren über 3 000 Karten verkauft. Das altehrwürdige Städtische Stadion am Rande der Rendsburger Innenstadt wird aus seinen Nähten platzen. Das Nord-Duell der beiden Traditionsclubs am 19. Juli zieht schon jetzt die Fußballfans in seinen Bann. Holstein Kiel gegen den Hamburger SV – da schlagen die Herzen dermaßen hoch, als würde es um einen hoch dotierten Titel gehen. In Rendsburg teilen sich drei  Unternehmen das Titel-Sponsoring: Die Sparkasse Mittelholstein, die Stadtwerke Rendsburg und das  Hobby-Wohnwagenwerk  aus Fockbek.    

Da das Holstein-Stadion nach dem Zweitliga-Aufstieg auch im Juli noch umgebaut wird,  stand Rendsburg als Alternative bereit. Mit dem Aufbau von Zusatztribünen wird die Zuschauer-Kapazität auf 5000 Zuschauer erhöht. „Wir möchten ein schönes Fußballfest erleben“, sagt Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast und versichert größtmögliche Unterstützung seitens der Stadt. „Ein solches Spiel bekommt man nicht jeden Tag“, fügt der Verwaltungschef hinzu.

„Das ist doch dort alles ein wenig eng“, erinnert sich HSV-Clubmanager Bernd Wehmeyer an das Testspiel des HSV gegen Lyngby Kopenhagen (3:1), das im August des vergangenen  Jahres im Rahmen des „sh:z-Fußballsommers 2016“ am Nobiskrug stattfand. Eng ist es, ja, besonders im Kabinentrakt unter der unter Denkmalschutz stehenden in die Jahre gekommenen Holztribüne mit ihren 250 Sitzplätzen. 

Für Holstein Kiel ist das Spiel fast schon eine Generalprobe, beginnt doch schon eine gute Woche später der Punktspielbetrieb in der zweiten Bundesliga. Und auch der HSV misst dieser Begegnung eine hohe Bedeutung bei.
 
Vorverkauf: sh:z-Ticketcenter, alle bekannten VVK-Stellen oder online unter shz.de/hsv.
 
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