
Der 21-Jährige hatte schon länger über Schmerzen im Bein geklagt, doch er kämpfte sich bis zum Schluss durch die Saison und biss auch in der Relegation auf die Zähne. Ein MRT ergab dann, dass Pohlig sich das Syndesmose-Band, das Schien und Wadenbein zusammenhält, gerissen hatte, es offenbar von alleine wieder verheilt und es dabei zu einer Narbenbildung gekommen war. Diese Narben sollen jetzt operativ entfernt werden. "Das sind natürlich für Max und für uns schlechte Nachrichten. Aber wir haben uns dagegen entschieden, uns noch mal nach einem Rechtsverteidiger umzuschauen", sagt Union-Trainer Andreas Schwan und ergänzt: "Wir haben genug Spieler im Kader, die dort spielen könnten. Wir haben ja auch noch die Vorbereitung, um ein bisschen zu experimentieren"
Ohnehin ist die Kaderplanung so gut wie abgeschlossen, nahezu alle Positionen sind bei den Nettetalern doppelt besetzt. Vollzug hat die Union bislang nur nicht auf der Torwartposition vermeldet. Nach dem Abgang von Simon Gerdts zum VfR Fischeln ist die Position neben Tim Tretbar, dem Helden im Elfmeterschießen des zweiten Relegationsspiels gegen Niederwenigern, noch zu besetzen.
Bis zum Start in die Vorbereitung am Mittwoch, 4. Juli, ist aber auch noch ein wenig Zeit. Schon am Sonntag, 8. Juli, steht dann das erste Testspiel gegen die DJK/VfL Giesenkirchen auf dem Programm. Weitere Partien stehen gegen den TSV Wachtendonk (11. Juli, Bezirksliga), gegen den SC Kapellem-Eft (18. Juli, Landesliga), gegen den SV Sonsbeck (22. Juli, Landesliga), beim Burgpokal (26. bis 29. Juli) und gegen den ehemaligen Regionalligisten Germania Teveren (1. August, Landesliga) an. Zum ersten Mal ernst wird’s am 5. August im Niederrheinpokal, wobei der Gegner noch nicht feststeht. Das erste Punktspiel steht am 12. August auf dem Plan. "Wir freuen uns schon auf das Abenteuer Oberliga", betont Andreas Schwan.