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Keine Spur von Selbstzufriedenheit in Nettetal

Uni­ons Ober­li­ga-Fuß­bal­ler ha­ben die Win­ter­vor­be­rei­tung auf­ge­nom­men +++ Trans­fer­coup René Jan­sen war auch da­bei.

von Sascha Köppen · 12.01.2019, 18:56 Uhr · 0 Leser
F: Heiko van der Velden
F: Heiko van der Velden
Auch wenn sich der SC Uni­on Net­te­tal zum Jah­res­aus­klang in der Ober­li­ga ganz stark prä­sen­tier­te und von acht Spie­len nur ei­nes ver­lor, über­win­tern die Net­te­ta­ler mit le­dig­lich sechs Punk­ten Vor­sprung auf ei­nen Ab­stiegs­platz.
Trotz der vie­len tol­len Er­leb­nis­se im ers­ten Ober­li­ga-Halb­jahr in­klu­si­ve Nie­der­rhein­po­kal al­so kein Grund für den Auf­stei­ger, sich auf dem Er­reich­ten aus­zu­ru­hen. Schließ­lich ist da­von aus­zu­ge­hen, dass die Kon­kur­renz im Ta­bel­len­kel­ler mit Wie­der­be­ginn der Sai­son zur Auf­hol­jagd bla­sen wird.

Kein Wun­der al­so, dass SCU-Trai­ner An­dre­as Schwan nach dem Auf­takt der Win­ter­vor­be­rei­tung am Don­ners­tag be­ton­te: „Wir kön­nen es uns nicht leis­ten, uns zu­frie­den­zu­ge­ben. Wir müs­sen im­mer ans Li­mit ge­hen, uns im Trai­ning ver­bes­sern wol­len, um ein gu­tes Ge­fühl mit­zu­neh­men.“ Ge­nau die­ses Ans-Li­mit-Ge­hen war ein stän­di­ger Be­glei­ter der Net­te­ta­ler im ers­ten Sai­son­ab­schnitt, um als Auf­stei­ger ge­gen die über­wie­gend sehr nam­haf­te Kon­kur­renz mit­hal­ten zu kön­nen. „Des­we­gen war es auch gut, dass die Spie­ler ih­re Ak­kus auf­la­den konn­ten. Doch jetzt ha­be ich beim ers­ten Trai­ning ge­merkt, dass al­le wie­der sehr mo­ti­viert sind und Voll­gas ge­ben wol­len, um un­se­re bis­lang gu­te Sai­son zu be­stä­ti­gen“, sag­te Schwan.

Zwan­zig Spie­ler konn­te er zur ers­ten Übungs­ein­heit des Jah­res be­grü­ßen, dar­un­ter auch Win­ter­tran­fer­coup René Jan­sen. Der 28 Jah­re al­te Vier­sener, der in der Hin­run­de noch für den Re­gio­nal­li­gis­ten SV Strae­len auf­lief, ab­sol­vier­te ge­nau wie sei­ne neu­en Mann­schafts­ka­me­ra­den zu­nächst ei­nen Leis­tungs­test. Dar­auf will Schwan ei­nen Trai­nings­schwer­punkt der Vor­be­rei­tung auf­bau­en, denn er ist über­zeugt, dass die kör­per­li­che Fit­ness im bis­he­ri­gen Sai­son­ver­lauf ein gro­ßes Plus sei­ner Mann­schaft war. „Da müs­sen wir wie­der hin­kom­men. Au­ßer­dem wol­len die Art und Wei­se, wie wir aus un­se­rer Kom­pakt­heit her­aus schnell um­schal­ten, wei­ter ver­fei­nern“, er­klär­te Schwan.

Da­zu will er auch die sie­ben Test­spie­le nut­zen, die bis zum Wie­der­be­ginn der Run­de am 17. Fe­bru­ar ge­gen Ra­tin­gen an­ste­hen. Am Sonn­tag (15 Uhr) geht’s da­heim ge­gen die Re­ser­ve des VfB Hom­berg los. Wahr­schein­lich wird dann René Jan­sen erst­mals in ei­nem Spiel für die Net­te­ta­ler auf­lau­fen. Ob er al­ler­dings auch schon im ers­ten Punkt­spiel des neu­en Jah­res ge­gen Ra­tin­gen da­bei sein kann, das hängt da­von ob, ob sich die Net­te­ta­ler mit Strae­len auf ei­ne Ab­lö­se ei­ni­gen kön­nen. Nur dann be­kä­me Jan­sen die so­for­ti­ge Spiel­be­rech­ti­gung, an­dern­falls wä­re er bis En­de März ge­sperrt. Nächs­te Wo­che soll es die ers­ten Ge­sprä­che zwi­schen den Ver­eins­ver­ant­wort­li­chen ge­ben.

Jan­sen war üb­ri­gens am Don­ners­tag nicht der Ein­zi­ge, der vor­ge­stellt wur­de. Wer Ümit Ko­ca­man ist, muss­te Schwan zwar nicht mehr er­klä­ren, doch der Coach ver­kün­de­te dem Team, dass Ko­ca­man nach län­ge­rer Pau­se als voll­wer­ti­ger Co-Trai­ner zu­rück­kehrt.