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Samstag 22.07.17 08:07 Uhr|Autor: Thomas Suer (Gießener Anzeiger)160
F: Rinke

Teutonia testet bei Schott Mainz

+++ Am heutigen Samstag (14 Uhr) Testpartie beim Regionalligisten +++

WATZENBORN-STEINBERG (thos). Eine Woche vor dem Start in die Hessenliga-Saison tritt der SC Teutonia Watzenborn-Steinberg heute (14 Uhr) beim TSV Schott Mainz an. Es handelt sich um den siebten und letzten „Testballon“, den die Pohlheimer steigen lassen, ehe es am kommenden Samstag beim SC Waldgirmes erstmals um Meisterschaftspunkte gehen wird.



Schott Mainz ist als Meister der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar und Aufsteiger in die Regionalliga Südwest nach dem TSV Steinbach das größte Kaliber, auf das die Elf von Trainer Gino Parson vor Rundenbeginn trifft. Von einer Generalprobe, um die erste Elf für das Waldgirmes-Match schon einmal auf den Rasen zu schicken, ist der SC jedoch ein gutes Stück entfernt. „Es sind doch einige Spieler angeschlagen und körperlich noch nicht ganz so weit“, erklärte Parson im Rahmen der Saisoneröffnung am Donnerstagabend. Die 90 Minuten in Mainz können also nur bedingt als Fingerzeig genommen werden, wer im Derby zur Startelf gehören wird.

Der Ex-Rostocker Matthias Henn ist ebenso angeschlagen wie Serkan Pancar und Barbaros Koyuncu. Auf dem Weg der Besserung, aber verständlicherweise nicht bei 100 Prozent, befinden sich nach ihren Verletzungen Vaclav Koutny und vor allem Christopher Schadeberg, der 2017 bislang komplett pausieren musste. Rafael Szymanski steigt am Montag wieder ins Training ein, während die Rückkehr von Oliver Laux in sehr weite Ferne gerückt ist. Der 27-Jährige Verteidiger laboriert seit September 2016 an einer hartnäckigen Schambeinentzündung und hat sich jetzt zudem einen Bandscheibenvorfall zugezogen.

Um adäquates Torwarttraining zu gewährleisten, nahm am Donnerstag neben Tolga Sahin Mustafa Yaman, eigentlich Keeper des Gruppenliga-Teams, an der Einheit von Torwarttrainer Jörg Kässmann teil. Yannik Dauth, bis zu seinem Patellasehnenriss im April die klare Nummer Eins, und Stephen Jäckel (Kahnbeinbruch) sind noch nicht ganz so weit, um voll einzugreifen. Dass es aktuell keine Alternative zu Sahin gibt, bereitet Coach Parson indes keine schlaflosen Nächte: „Tolga hat das sehr gut gemacht, als er in die Regionalliga plötzlich ins Tor musste. Ich mache mir keinen Kopf darüber.“

Den Verlauf der Vorbereitung bezeichnet der 38-Jährige als „durchwachsen“, durch die Ausfälle seien es für den reduzierten Kader letztlich zu viele Testspiele gewesen, was sich natürlich auch auf die Belastungssteuerung im Training ausgewirkt habe. Dennoch überwiegt bei den Grün-Weißen ganz klar die Zuversicht, zumal außer Lux kein Langzeitverletzter zu beklagen ist. Und so war es denn auch naheliegend, was Gino Parson sagte, als er seinen Kader bei der Präsentation am Donnerstag in „Reih und Glied“ vor dem Sportheim besah durchwachsene Vorbereitung hin oder her: „Wir wollen in Waldgirmes die drei Punkte holen.“ Die Partie heute bei Schott Mainz soll nach Möglichkeit ein weiterer Schritt dahin sein, wenngleich nicht überbewertet werden.



 
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