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Montag 19.06.17 08:56 Uhr|Autor: Tölzer Kurier: esc381
Hannes Schlosser neuer Sportlicher Leiter der Gaißacher Fußballer

Nach Abstieg: Mit frischem Blut zurück in die Erfolgsspur

Gaißach – „An Coach Oliver Poqué lag’s bestimmt nicht, dass wir abgestiegen sind.“

Hannes Schlosser, der neue Sportliche Leiter der Gaißacher Fußballer, lässt auf den scheidenden Trainer nichts kommen: „Oliver hat in den zwei Jahren bei uns hervorragende Arbeit geleistet. Wir waren sehr zufrieden mit ihm und hätten ihn auch gerne behalten.“ Doch Familienvater Poqué will aus persönlichen und beruflichen Gründen erst einmal eine fußballerische Auszeit nehmen. Mit dem Miesbacher Helmut Schenk, der zuvor hauptsächlich im Rosenheimer Raum Mannschaften trainierte, wollen die Gaißacher jetzt in der Kreisklasse 2 neu durchstarten.

„Mehrere Gründe“, so Schlosser, hatte der jähe Fall der SCG-Kicker über die Jahre hinweg – aus der damaligen Bezirksoberliga bis hinunter in die Kreisklasse. „Die Routiniers aus den erfolgreichen Jahren haben nach und nach aufgehört und aus dem Nachwuchsbereich ist wenig Adäquates nachgekommen“, erklärt der Sportliche Leiter. Um dem abzuhelfen, habe man bereits 2016 versucht, „das Ruder herumzureißen. Da wir ja ohne Bezahlung kaum auf auswärtige Zugänge hoffen können, war klar, dass wir wieder mehr in den Nachwuchs investieren müssen.“ Deshalb hatte man einen dezentralen Lehrgang zur Trainerausbildung organisiert, bei dem zwölf Fußballbegeisterte ihren Schein gemacht haben. Von ihnen ist ein Großteil jetzt im SCG-Nachwuchsbereich tätig. „Mit der deutlich gesteigerten Qualität in der Ausbildung, hoffen wir wieder mehr gute junge Spieler an den Seniorenbereich heranführen zu können.“

Als weitere entscheidende Gründe für den Abstieg aus der Kreisliga sieht er aber auch die Verletztenmisere der Saison 2016/17. So war Stürmer Adi Floßmann wegen eines Jochbeinbruchs nahezu die komplette Vorrunde ausgefallen; Verteidiger-Urgestein Hans Müller hatte nach einem Kreuzbandriss seine Karriere an den Nagel gehängt. Bei der insgesamt relativ dünnen Kaderdecke wäre dann auch noch Pech dazugekommen – „ein durchaus bekannter Vorgang, wenn man schon hinten drin hängt“.

Derzeit ist bei Gaißach erst einmal Pause vom Fußball angesagt. Von Abgängen ist noch nichts bekannt. Die A-Junioren sollen in der Spielgemeinschaft mit dem SV Wackersberg-Arzbach, wo sie im Augenblick um die Meisterschaft kämpfen, „erst in Ruhe ihre Saison zu Ende spielen. Dann schauen wir weiter“, so Schlosser. Er selbst schwingt sich gleich darauf aufs Mountainbike, um „ein wenig Abstand vom Fußball zu gewinnen“.  esc

 
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