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Sonntag 12.11.17 17:00 Uhr|Autor: sho307
Der SC braucht einfach zu viele Chancen. F: Nachtigall

SCE ist der Chancentod der Liga

Beim TSV Waldkirchen unterlagen die Ettmannsdorfer mit 0:2. Trainer Mario Albert haderte nach dem Spiel mit der Niederlage.

Wer sich nur das Ergebnis dieses Landesligaspiels zwischen dem TSV Waldkirchen und dem SC Ettmannsdorf ansieht, wird nicht überrascht sein und angesichts der Tabellenkonstellation von Normalität sprechen. Doch so einfach war es für den Tabellenzweiten nicht, sich mit 2:0 gegen den abstiegsbedrohten Gast aus der Oberpfalz zu behaupten. Dieser hatte während des gesamten Spieles die weitaus besseren Torchancen, scheiterte aber einmal mehr an der fehlenden Treffsicherheit in der Offensive. So kam der TSV Waldkirchen zu zwei mehr oder weniger glücklichen Toren und einem glanzlosen Sieg.



Das Match beim Titelanwärter fand auf dem Rasenplatz statt, der aufgeweicht und tief war und der den zwei Mannschaften viel abverlangte. Ettmannsdorf zeigte gegen den spielerisch überlegenen Favoriten eine kämpferisch starke Leistung. Die Heimelf hatte große Probleme, ins Spiel zu finden, was an der konzentrierten Defensivarbeit des SCE lag. Obendrein stand den Niederbayern das Glück zur Seite, denn die Gäste hatten in den ersten 25 Minuten vier erstklassige Möglichkeiten zur Führung. Allein drei Mal steuerte Maximilian Nimsch auf den gegnerischen Kasten zu, scheiterte aber jedes Mal. Auch Nachwuchsmann Furkan Yalcin vergab eine gute Gelegenheit. Nachdem der TSV diese Phase unbeschadet überstanden hatte, fiel auf der anderen Seite überraschend das 1:0 durch Martin Krieg nach einem weiten Pass aus dem Mittelfeld heraus. Mit diesem glücklichen Vorsprung der Waldkirchener ging es in die Halbzeit.

Nach der Pause mussten die Spieler beider Teams den Bodenverhältnissen Tribut zollen, die Kräfte schwanden. Der TSV verteidigte den Vorsprung gegen eine nach Auswechslungen offensiver agierende Ettmannsdorfer. Dadurch ergaben sich weiterhin gute Ausgleichschancen. Allerdings gelang es dem Gast nicht, Druck aufzubauen und den Gegner zu Fehlern zu zwingen. Die Elf von Mario Albert wagte in der Schlussphase viel, wurde für diesen Aufwand aber nicht belohnt. Im Gegenteil, als die Abwehr weit aufgerückt war, setzte der TSV Waldkirchen zu einem Konter an und machte mit dem 2:0 durch den eingewechselten Mario Strahberger in der 84. Minute alles klar. Die Gäste mussten hinterher nicht nur die Niederlage verdauen, sondern auch den verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrchef Florian Tausendpfund, der sich am Außenband verletzt hat und nun länger pausieren muss. SCE-Coach Mario Albert war nach dem Spiel sehr unzufrieden: „Die Moral und die kämpferische Einstellung haben gestimmt. Der Spielverlauf war wie gehabt: Wir haben die Chancen, nutzen sie nicht und geraten dann aus heiterem Himmel in Rückstand. Vor allem in der ersten Halbzeit war kein Unterschied erkennbar. Die Niederlage war vermeidbar, doch diese Erkenntnis bringt uns nicht entscheidend weiter, wenn wir keine Punkte holen“.

 
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