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Donnerstag 12.10.17 08:00 Uhr|Autor: tm | AZ/AN216
Gute Haltungsnote: Borussias Japaner Daisuku Takai schießt den Ball Richtung Tor des FC Pesch. Foto: Kròl

Das Spiel der Borussen wird immer stabiler

Beim 2:0-Erfolg gegen den FC Pesch dominiert Freialdenhoven lange, bevor die entscheidenden Tore fallen. Elfmeterschütze Sambou kämpft erfolgreich mit seinem Nervenkostüm. Erster Heimsieg
Borussia Freialdenhoven reift mit jedem Spiel. Der angereiste FC Pesch erwies sich als harte Nuss, die es zu knacken galt. Die Gastgeber taten dies mit Beharrlichkeit und damit auch mit Erfolg. Am Ende verließen die Borussen mit drei Punkten den Kunstrasen.

SC Borussia Freialdenhoven - FC Pesch 2:0

Lange Zeit sah es wieder nicht nach der ersehnten Sieg-Premiere in der Meisterschaft auf dem neuen Platz aus. Der Aufsteiger aus dem Kölner Vorort stand sehr solide im Mittelfeld und auch in der Abwehr. Vor allem aber hatten die Pescher einen Christian Tokgözoglu zwischen den Torpfosten stehen.

Ein „Wahnsinniger“ stand im Tor

„Da stand heute ein Wahnsinniger im Tor“, lobte Freialdenhovens Trainer Wilfried Hannes den Schlussmann. Denn der vereitelte hervorragende Chancen von Oskar Tkacz (9.), Kevin Kruth (14.) oder Daisuke Takai (22.). Und der Torwart sorgte zugleich mit seinen sehr langen Abschlägen für Gefahr in der Borussen-Abwehr. Denn vorne lauerten Marcel Dawidowski und Miron Wessels. Letzter prüfte Torwart Tobias Werres in der ersten Halbzeit aus kurzer Distanz (37.), allerdings nur einmal.

„Wir haben das in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht“, war Hannes durchaus mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. Gegen die dicht gestaffelte Pescher Mannschaft, die sehr gut organisiert war und kaum Raum ließ, kam allenfalls Tkacz über die linke Seite zu gefährlichen Vorstößen. Auf der rechten Seite passierte nicht viel.

Direktspiel öffnet die Abwehr

Hannes wechselte zur Halbzeit – einmal mehr mit glücklicher Hand – Nathan Ndombele ein. Mehr Druck im Angriff ließ die Gäste noch weiter zurückweichen. Das verstärkt versuchte Direktspiel funktionierte jedoch auf Freialdenhovener Seite nur bis zum letzten Pass. Der ging dann doch allzu oft daneben. Immerhin sorgte dieses Passspiel in der 62. Minute dafür, dass Kruth aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, allerdings nur den Pfosten traf. Der Druck auf den FC Pesch wurde noch größer.

Als im Doppelpassspiel dann Poongebeom Lee im Strafraum gefällt wurde, kam die große Chance für Gerard Sambou. „Mir gingen diesmal deutlich mehr die Nerven“, bekannte der Elfmeterschütze hinterher. „Aber ich konnte beim Schuss abwarten, ob der Keeper sich bewegt, dann hätte ich noch die andere Ecke genommen.“ Das war nicht nötig, der satte Schuss schlug rechts oben sicher ein (85.).

Mit dem Instinkt eines Torjägers

Damit war auch die Partie entschieden, denn auch in der zweiten Hälfte hatte Pesch eine einzige Torchance (78.) zuvor gehabt. Besser und mit dem richtigen Instinkt eines Torjägers machte es Ndombele in der Nachspielzeit, als er sich gleich gegen zwei Verteidiger und den Torhüter erfolgreich durchsetzte.

Schiedsrichter: Peter Bonczek (Impekoven) - Zuschauer: 160
Tore: 1:0 Gérard Sambou (87. Foulelfmeter), 2:0 Nathan Ndombele (90.)
 
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