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Samstag 17.06.17 12:00 Uhr|Autor: say | AZ/AN403
Strasser Jubel: Das Team um Trainer Dirk Krischer holte einen guten zwölften Platz. Archivfoto: Herbert Haeming

Ein voller Erfolg

Alemannia Straß freut sich auf kommende Saison
Die erste Landesliga-Saison in der Vereinsgeschichte von Alemannia Straß kann als voller Erfolg gesehen werden: Platz zwölf mit 38 Punkten, damit verbunden ein früher Klassenerhalt – das kann sich sehen lassen. Straß Coach Dirk Krischer ist zu Recht mächtig stolz auf sein Team: „In dieser ausgeglichenen Liga, in der bis auf Mariadorf alle in der Lage waren, einen Mittelfeldplatz zu erreichen, ist das, was wir erreicht haben, ein riesen Ding und keine Normalität.“

Sein Lob richtet sich aber nicht nur an die Spieler: „Ein Kompliment auch an unsere Physiotherapeutin Regina Pelzer, die unsere Jungs schneller als normal wieder fit bekommen hat, und an unseren Torwarttrainer Rüdiger Leesten, der gutes Training gemacht hat.“

Grundstein für den souveränen Klassenerhalt waren die 24 Zähler, die die Alemannia bereits vor der Winterpause geholt hatte. So konnte man sich in der Rückrunde auch die eine oder andere Niederlage erlauben. Auf die Fahne kann sich das Team schreiben, aus den Derbys gegen die SG GFC Düren 99 und den FC Niederau die maximale Punktzahl von zwölf Zählern geholt zu haben.

Sechs Akteure gehen

Ob die Alemannia den Nimbus der Unbesiegbarkeit in den Derbys in der nächsten Saison wahren kann, bleibt abzuwarten. Dabei wird Krischer auf sechs Akteure nicht mehr zurückgreifen können. Tim Weigang, Marco Lennartz, Florian Woyde, Trywell und Chama Kaira sowie Sohn Jan Krischer werden die Alemannia verlassen. „Sie alle haben einen großen Anteil, dass es in Straß weiter Landesliga-Fußball gibt. Zudem sind sie alle Eins-A-Typen“, schmerzt für Coach Krischer jeder Abgang. Als Neuzugänge stehen Kai Theidig, ein schneller Außenbahnspieler vom SC Merzenich, und Niklas Greven, Verteidiger aus der A-Jugend von Niederau, fest.

Zudem fällt auch Hermann Altergott in die Rubrik „Neuzugänge“. Zweimal kam der Co-Trainer der Straßer, der durch Kreuzbandrisse drei Jahre aussetzen musste, in dieser Saison bereits zum Einsatz. Ab kommender Spielzeit ist er fest als Spieler eingeplant, teilt sich zudem mit Stürmer Thomas Betzer den Job als Co-Trainer von Krischer. Ab dem 13. Juli nimmt die Alemannia dann wieder das Training auf, zur Verteidigung ihres Platzes auf der Landesligabühne.
 
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