
SV Volpertshausen - RSV Büblingshausen 1:2 (1:1)
Insgesamt "kein gutes Spiel" sah Gäste-Coach Andreas Schulz an diesem Nachmittag - ein solches war angesichts des "tiefen und sehr schmierigen Rasens" allerdings auch im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten gewesen. "Spannend von der ersten bis zur letzten Minute" und "absolut ausgeglichen" sah Osman Demirel, Spielertrainer des SV, das Spiel und den Rasen "eher als Vorteil für uns". Die Gäste mussten auf ihren zuletzt in hervorragender Form agierenden Kapitän Patrick Meisterjahn verzichten (Schulz: "Unser Dreh- und Angelpunkt."), während die Gastgeber ihrerseits bereits sehr früh in der Partie den Verlust eines weiteren Leistungsträgers verkraften mussten, als Benedikt Heinz, der bereits seit Wochen angeschlagen aufläuft, nach einer Viertelstunde vom Platz musste. Zwei Elfmeter sorgten zunächst für den Halbzeitstand: Artur Schäfer brachte die Gastgeber in Front (23.), bevor Burak Avas mit dem Pausenpfiff vom Punkt ausglich (45+2.). "Insgesamt waren wir in der ersten Hälfte in den 1:1-Situationen, weder defensiv, noch offensiv, wirklich in der Partie", stellte Schulz die Leistung seiner Elf vor dem Pausenpfiff nicht zufrieden, so dass in der Halbzeitpause einige Umstellungen vorgenommen wurden. Auch Demirel musste in der Pause nochmals umstellen, ging es doch für Maik Magera nicht weiter: "Auch ohne diese beiden Schlüsselspieler waren wir in der zweiten Hälfte aus meiner Sicht weiterhin absolut gleichwertig." Tim Waskow sorgte kurz nach Wiederanpfiff mit seinem Treffer nach einem Freistoß für die Gästeführung (53.), welche bis zum Abpfiff Bestand haben sollte: "Wir haben die Führung dann irgendwie über die Zeit gebracht. Das war heute für alle Beteiligten sehr schwer und ein ganz hartes Stück Arbeit", so der RSV-Coach, der schnell "einen Strich unter das Spiel machen" möchte und hofft, dass sein Kapitän in den beiden anstehenden Spitzenduellen gegen Steinbach und Eschenburg wieder an Bord sein wird. SV-Coach Demirel ist "mit der heutigen Leistung zufrieden", kann man doch "auf diese aufbauen" - "Es hat Spaß gemacht, gegen einen solchen Gegner zu spielen", bilanziert man auf Volpertshäuser Seite, wenngleich man ein "1:1 oder 2:2 als fairer" angesehen hätte. Am kommenden Spieltag wartet direkt die nächste ganz schwere Aufgabe auf den SV, reist man doch dann zum Tabellenführer nach Burg.