
TuS Friedrichsdorf - SuK Canlar Bielefeld 0:0
Torlos trennten sich der TuS Friedrichsdorf und der SuK Canlar.
Insgesamt war es ein eher chancenarmes Spiel für beide Seiten und am Ende folglich auch ein gerechtes Ergebnis. „Es war für beide Seiten einfach nicht mehr drin heute“, sagte Canlars Trainer Zafer Atmaca nach dem Schlusspfiff. Lediglich zwei gute Möglichkeiten von Mert Karacali hatte Atmaca auf seinem Zettel notiert. „Ansonsten war es ein Spiel, welches durch Standards geprägt war. Ich würde schätzen, es gab so um die 30 Freistöße“, so Atmaca.
Der TuS Friedrichsdorf kam über ein 0:0 gegen das Kellerkind SuK Canlar Bielefeld nicht hinaus. In der Tabelle führt „Tippe“ als Achter die untere Tabellenhälfte an. Eine Verbesserung auf Platz sieben ist bei 17 Punkten Rückstand auf den TBV Lemgo nicht mehr möglich und der Klassenerhalt bei zehn Punkten Vorsprung gesichert. „Das Ziel wird sein in den letzten vier Spielen Achter zu bleiben“, sagt TuS-Trainer Evran Cinar, der über die Nullnummer unzufrieden war. „Wir hätten noch drei Stunden länger spielen können ohne ein Tor zu schieße, weil unsere Stürmer im letzten Drittel zu harmlos waren.“
Schiedsrichter: Martin Kieroth - Zuschauer: 50Der FC Kaunitz sicherte sich die Meisterschaft und steigt zum dritten Mal in die Landesliga auf. Der Mitkonkurrent SV Avenwedde wurde mit 6:2 besiegt. „Das war ein grandioser Tag in meiner Laufbahn und Avenwedde war heute sicherlich keine Thekenmannschaft“, freute sich FCK-Trainer Maik Uffelmann nach seinem ersten Meisterstück als Seniorentrainer. Die Arbeit des 30-Jährigen wussten seine Leistungsträger zu schätzen. „Hier ziehen alle an einem Strang und es macht einen riesen Spaß. Der Titelgewinn war ein hartes Stück Arbeit“, zog Außenverteidiger Marko Kaminski ein Fazit nach der ersten Sektdusche. Der vor der Saison vom Regionalligisten SC Verl nach Kaunitz gewechselte Routinier hatte bei Dienstantritt am Furlbach versprochen bei einer Meisterschaft die obligatorischen T-Shirts zu spendieren. Nur Sekunden nach dem Abpfiff verteilte der Blondschopf Jerseys an seine Mitspieler.
Die weitere Stütze in der Abwehr war Thomas Rath. Der neben Kaminski verteidigende Malocher spielt im dritten Jahr beim FCK und feierte bereits zum zweiten Mal den Aufstieg mit Maik Uffelmann. „Erst als Mitspieler und jetzt als Trainer. In dieser Saison hat einfach alles gepasst. Die Mannschaft hat sich unter dem neuen Trainer sportlich weiterentwickelt. Der Zusammenhalt war besser als beim Aufstieg vor zwei Jahren“, genoss Rath den Jubel der 300 Zuschauer. Zu den Leistungsträgern zählte mit Lukas Krause ein weiterer Spieler mit Erfahrung in höheren Klassen. Der Stürmer war gestern wieder einer der Matchwinner. Das 1:0 schoss er selbst und das 2:0 bereitete er vor. Nach der letzten Saison wollte Krause bereits die Schuhe an den Nagel hängen. Der quirlige Angreifer war einer der Leistungsträger der Kaunitzer. „Ich werde auch in der kommenden Saison in Kaunitz bleiben. Sonst wissen meine Eltern nicht, was sie jeden Sonntag machen sollen“, sagte Krause und freut sich bereits auf die Spielzeit in der Landesliga.
Der direkte Wiederaufstieg ist dem SV Avenwedde nicht gelungen. Die Elf von Trainer Levent Cayiroglu wurde gestern allerdings unter Wert geschlagen. In der ersten halben Stunde hielt „Bonewie“ gut dagegen und wurde durch die Rote Karte (50.) gegen Sergej Rempel nach Foul an Dominik Sterzer zu hart bestraft.
Schiedsrichter: Torsten Salomon
Tore: 1:0 Lukas Krause (29.), 2:0 Denis Hülsebusch (33.), 3:0 Denis Hülsebusch (51.), 3:1 Willi Merklinger (53.), 4:1 Marco Kaminski (56.), 5:1 Dominik Sterzer (65.), 6:1 Dominik Sterzer (66.), 6:2 Lennart Schulze (86.)
Platzverweise: Rot gegen Sergej Rempel (50./SV Avenwedde)
SC Bielefeld 04/26 - TuS Asemissen 4:1
Mit einem auch in der Höhe verdienten 4:1-Heimsieg schickte der SC Bielefeld den TuS Asemissen wieder zurück ins Lipperland. Zwar gingen die Gäste aus Asemissen in der 23. Minute in Führung, doch der SCB-Goalgetter vom Dienst, Dennis Lobitz, glich prompt aus (26.). Nur eine Minute später erzielte Diego Giesbrecht ein Eigentor und somit die 2:1-Führung für den SCB (27.). Nach der Pause war vom Gegner nicht mehr viel zu sehen. Dennis Lobitz erzielte sein 30. Saisontor (62.). Den Schlusspunkt setzte Max Stockhaus zum ungefährdeten 4:1-Sieg (90.+2).
Asemissens Trainer Florian Müller sah eine Leistungssteigerung: „Es war besser als gegen Canlar.“ TuS-Torjäger Andreas Maier fackelte nicht lange und vollendete einen mustergültigen Spielzug über Jan Heidschuster und Dominic Pollakowski zum 1:0 (23.). „Bis dahin waren wir ebenbürtig.“ Doch dann kassierte der Aufsteiger einen Doppelschlag. Die Bielefelder vollendeten einen Pass in die Tiefe zum Ausgleich (26.). Diego Giesbrecht bugsierte einen harte Hereingabe in den Asemisser Sechzehner ins eigene Tor – 1:2 (27.).
Kurz nach der Pause hatte Maier das 2:2 auf dem Fuß, doch der Abschluss rutschte ihm über den Spann. Per Kopfball nach einer Ecke kassierte Asemissen das 1:3 (62.). „Wir waren in der Überzahl, aber keiner geht zum Kopfball hoch.“ Ein Distanzschuss aus 23 Metern saß noch zum 1:4 im Asemisser Kasten (92.). „Die Niederlage geht in Ordnung, ist aber ein Tor zu hoch. Jetzt heißt es Mund abwischen und , weiter geht’s.“
Schiedsrichter: Benjamin Petermichl - Zuschauer: 80 SC Hicret Bielefeld - VfR Wellensiek 0:4
Gegen einen hoffnungslos unterlegenen SC Hicret kam der VfR Wellensiek mit geringem Aufwand zu einem klaren 4:0-Auswärtssieg. Von Beginn an ließen die Gäste vom Wellensiek kaum Zweifel aufkommen, welches Team das Derby als Sieger verlassen würde. Schon nach elf Spielminuten belohnten sich die Gäste für ihr anfängliches Powerplay mit der verdienten Führung – benötigten dafür aber noch die Hilfe des SCH: Erülkeroglu flankte auf den ersten Pfosten, wo Istek seinen Ball unglücklich zum 0:1 ins eigene Tor lenkte.
Auch das 2:0 der Gäste fiel nach ebendiesem Muster: Fazlijevic tankte sich auf rechts bis an die Grundlinie durch, gab flach nach innen, wo Teamkollege Ali Albayrak vollendete (15.). Spätestens mit dem 0:3 durch Fischer, der eine Vorlage von Albayrak aufnahm, war der Derbynachmittag gelaufen, da sich der SCH durchgehend ideenlos und harmlos präsentierte. „Das war ein klares Ding, ich habe aber auch nichts anderes erwartet“, zeigte sich Hicret-Coach Mehmet Ertunc wenig überrascht angesichts der klaren Unterlegenheit. In der zweiten Halbzeit brach dann die große Langeweile aus, da die Gäste nicht mehr als nötig taten, um den komfortablen Vorsprung zu verwalten. „Trotzdem haben wir das gut gemacht“, zeigte sich Dominik Popiolek angetan vom Vortrag seiner Jungs. Den konnte sein Team kurz vor Schluss sogar noch mit dem 4:0 durch Matthias Schürmann-Averbeck (83.) abrunden.
Schiedsrichter: Thorsten Pölert - Zuschauer: 60 FC Türk Sport Bielefeld - TBV Lemgo 4:5
Neun Tore in einem Spiel ist für den FC Türk Sport ja nichts Neues. Dieses Mal war es aber eine nicht ganz so deutliche Angelegenheit. Auf dem Kupferhammer unterlag der FCT dem TBV Lemgo mit 4:5. Langsam wird es für den FC Türk Sport immer enger in der Bezirksliga. Sie verbleiben auch in dieser Woche auf einem Abstiegsplatz. Zur Halbzeit lagen die Hausherren bereits mit 1:3 hinten, kämpften sich dann aber doch noch einmal in die Partie zurück. Am Ende sollten die Mühen jedoch nicht belohnt werden und so stand die dritte Niederlage in Folge fest.
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 50
TuS Dornberg - Post TSV Detmold 1:3
Der TuS Dornberg musste sich dem Post TSV Detmold mit 1:3 geschlagen geben. Die Partie begann für den heimischen TuS ganz gut. Nach 36 Minuten besorgte Lukas Sichelschmidt die Dornberger Führung. Noch vor der Pause konnte Detmold ausgleichen. Nach dem Seitenwechsel schafften es die „Besten im Westen“ nicht, weitere Tore nachzulegen und so besorgte der Ex-Dornberger Felix Buba die Führung für die Lipper (59.). In der Nachspielzeit war es erneut Stürmer Buba, der das Ergebnis noch auf 1:3 in die Höhe schraubte.
TSV Oerlinghausen - SV Schwarz-Weiß Sende 3:3
„Beide Teams kamen über den Kampf. Am Ende gewinnt derjenige, der weniger Fehler macht. Und weil beide gleich viele Fehler gemacht haben, endet es eben 3:3“, erklärte Oerlinghausens Trainer Miron Tadic.
Auf Sender Seite entbrannte erleichterter Jubel nach dem Ausgleich in der 90. Minute. Trainer Jürgen Prüfer herzte seinen kurz zuvor eingewechselten Joker auf dem Platz. Daniel Fröse hatte einen hohen Ball von SWS-Regisseur Hakan Güzel noch zum 3:3 eingenickt. „Es ist ein hochverdienter Punkt. Wir haben das Minimum erreicht“, sagte Jürgen Prüfer. Jonas Lemke hatte sein Team nach Ecke von Clemens Siekmann in Führung geköpft (8.). Kurz nach Wiederanstoß glich Nils Engmann auf Zuspiel von Albert Mehmeti aus (9.). Und der pfeilschnelle TSV-Toptorjäger legte noch einen nach (27.), gewann das Duell mit Sendes Schlussmann Stephan Peschtrich, der für den erkrankten Stammkeeper Robert Große einsprang. „Es ist ärgerlich, dass wir dann aus einem leichten Ballverlust und kurz vor der Pause noch den Ausgleich kassieren“, sagte Oerlinghausens Trainer Miron Tadic. Sendes Kapitän Simon Schröder drosch einen zweiten Ball aus 35 Metern flach ins Eck (45.). In der zweiten Halbzeit ging der Abnutzungskampf weiter. „Es war ein offener Schlagabtausch. Wir wollten den Gegner zu Fehlern zwingen. Und man hat gesehen, dass das möglich ist“, sagte Prüfer.
FC Augustdorf - SV Spexard II 4:1
Der SV Spexard II muss weiter auf den ersten Saisonsieg warten. Der abgeschlagene und abgestiegene Letzte verlor 1:4 beim FC Augustdorf. Die „Spechte“ spielten eine schlechte erste Halbzeit und waren nach dem Anschlusstreffer im Spiel. Die Gelbrote Karte gegen Marco Thiesbrummel (76.) und der Foulelfmeter gegen Spexard (78.) schwächten den SV Spexard II.
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 100