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Freitag 12.05.17 12:57 Uhr|Autor: Andreas Arens 762
F: Krämer

FSV Salmrohr zwischen den Extremen

Fußball-Oberligist Salmrohr hat es nach Spiel beim Schlusslicht nun mit wahrscheinlichem neuen Meister zu tun.
Unterschiedlicher könnten die Aufgaben für den FSV Salmrohr in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar binnen acht Tagen nicht sein: Nachdem das Team von Trainer Michael Schmitt zuletzt einen lockeren 12:0-Erfolg beim abgeschlagenen Schlusslicht SpVgg Burgbrohl einfuhr, kommt es nun am Samstag, ab 15.30 Uhr, im Salmtalstadion im letzten Heimspiel der Saison zum Duell mit dem Tabellenführer und designierten Meister und Regionalliga-Aufsteiger TSV Schott Mainz, trainiert vom früheren Salmrohrer Spieler Sascha Meeth, der aus Großlittgen stammt (FuPa-Interview vom Mittwoch).

Die Lage Der Kantersieg in Burgbrohl war zwar nicht mehr als die Erfüllung einer Pflichtaufgabe, trotzdem, so FSV-Coach Michael Schmitt, „hat es einfach nochmal gut getan, zu gewinnen“. Neben dem 1:0-Sieg gegen die TSG Pfeddersheim am 25. März war es schließlich erst der zweite Dreier nach der Winterpause. Den viertletzten Platz muss Schmitts Team nun mindestens halten, um die Chance auf den Ligaerhalt zu wahren. Den Salmrohrer Coach und seinen Mainzer Kollegen Meeth verbindet ein geradezu freundschaftliches Verhältnis, beide tauschen sich regelmäßig über die Konkurrenz aus: „Dabei hilft Sascha uns mehr, als es umgekehrt der Fall ist. Er ist super vernetzt und hat einfach eine Menge drauf“, lobt Schmitt, der die spielerischen Qualitäten der Landeshauptstädter in höchsten Tönen lobt. Ein bisschen Hoffnung hat der FSV-Trainer aber auch: „Eigentlich müssen sie ja bei drei Punkten Vorsprung auf Völklingen in den Spielen bei uns und zum Abschluss gegen Burgbrohl nur noch den Deckel draufmachen. Manchmal ist man ja so kurz vorm Ziel aber auch ein wenig nervös. Ist das der Fall, müssen wir zur Stelle sein.“ Sein Team werde aber nicht drumherum kommen, eine „äußerst starke Leistung zu zeigen, um überhaupt Chancen zu haben“.

Personal Dass sowohl Daniel Braun (steigt wieder ins Training ein), wie auch Gianluca Bohr und Marco Unnerstall an Muskelfaserrissen laborieren, schreibt Schmitt eher einem Zufall zu: „Die Fälle waren jeweils anders gelagert, bei Marco etwa hat es mit der Umstellung nach seinem Wechsel aus Leiwen zu tun.“ Marc Inhestern den nach einem Autounfall ein Schleudertrauma plagte, ist wieder dabei, auch Meliani Saim (musste zuletzt berufsbedingt passen), steht am Samstag wieder zur Verfügung. Kader Touré weilt indes weiter aus familiären Gründen in seiner Heimat an der Elfenbeinküste. Was die Personalplanungen für die nächste Saison angeht, steht plötzlich wieder ein Fragezeichen hinter dem Verbleib von Torwart Daniel Ternes, den der sportliche Leiter Karl-Heinz Kieren bereits fix wähnte. „Ich werde ab Sommer in Trier eine Techniker-Schule besuchen und weiß noch nicht genau, wie es dann zeitlich aussieht“, so Ternes.

Der Gegner Vor der Saison nach zahlreichen Abgängen und dem finanziellen Kürzungen durch die Schott AG bereits als Abstiegskandidat gehandelt, formte Trainer Sascha Meeth schnell eine spielfreudige Einheit, die in dieser Besetzung – verstärkt um drei, vier Neue – auch in die Regionalliga gehen soll. Die Mainzer können Samstag im Salmtalstadion den Titelgewinn dann feiern, wenn sie selbst gewinnen und Völklingen in Morlautern Punkte lässt. Ein Zähler würde reichen, wenn Röchling in der Pfalz verliert.

 
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